Teilung des Duisburger Waldes auf Provokation der Hufenbesitzer Berkmann, Haniel und Genossen
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10, Teil 1, 3697
10, Teil 1 Duisburg bis 1905 (alte Bezeichnung "Rathausarchiv")
Duisburg bis 1905 (alte Bezeichnung "Rathausarchiv") >> 17. Wald
1847 - 1868
Enthält: Verhandlungen, die zu dem Rezess unter 10/3629 führten; Spezialteilung des bei der Generalverteilung de dato 30.12.1842 und 27.02.1843 in Gemeinschft gebliebenen Teiles unter die zu 7/16 beteiligte Stadt und zu 9/16 beteiligten Walderben (34 für 97 Hufen) nach Ablösung der noch nicht abgelösten Servitute auf Antrag vom 22.10.1847; Feststellung der für Holz etc., Sammeln berechtigten Feuerstellen auf 328, de dato 14.12.1849; Erkenntnis über die Abfindung der Schule zu Wanheim, 21.06.1850; Vereinbarung mit Duissern über einen Weg durch den Wald, 15.07.1852: Klassenfeststellung des Bodens de dato 29.11.1851; Gutachten über die Bonitierung vom 20.01.1852; öffentliche Wege, 2 Protokolle de dato 08.07.1856; Vergleich auf 10.969 Rt; Verteilung auf die Berechtigten; Abfindung der Stadt Duisburg und des Fiskus in den entlegenen Waldteilen; Holzabschätzung beschlossen; Fonds für die Kosten; Forsthäuser der Stadt zugewiesen; Gruben zum Sand- und Lehmholen; Parzelle der Schützengesellschaft; Interimistikum betr. Holz etc. Sammeln, 20.08.1856; Lage der Sand- und Lehmgruben; Wahl der Sachverständigen zur Abschätzung; Entscheidung der Generalkommission, dass in Natura (nicht in Geld) die Abfindung erfolgen solle, 03.04.1857; Vereinbarung über Sand- und Lehmgruben, über Wegeanlagen und Forsthäuser, 12.11.1857; Schützenhaus und Scherrers Besitzungen; Scheidtmann und Genossen (Dörner-, Monning- und Kolkmann-Hof) status cansae, Vergleich über Sandgrube; Kolkmanns Anspruch durch Münster de dato 21.05.1858 zurückgewiesen; Landesabfindungsplan von Markers, 06.01.1862; schiedsrichterliche Revision der Bonitierung und des Auseinandersetzungsplans, 30.07.1862; Streit über die Grenze bei Musfeldshof, 22.06.1865; Wertbestimmung der Holzbestände in einem blauen Heft, 270.495 Rt.; Stock und Sprock für Duissern für 3136 festgesetzt, 13.05.1865; Keller fordert für die Stadt das Gelände rechts der Mülheimer Landstraße und tauscht mit Fiskus Rehbüschchen gegen Wedau etc., 18.06.1867; ausführlicher Auseinandersetzungsplan von Borries, 21.04.1866, Nachtrag bom 06.06.1867; Festsetzung über die Ausführung des Teilungsplanes, 20.07.1868; die folgenden Nachrichten stammen zum Teil aus 10/3699, vgl. 10/2861 und 3586
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:59 MEZ