Erzbischof Albrecht von Mainz bekundet, daß er die Ordnung der gemeinen Judenschaft zu Mainz und im Rheingau bestätigt habe. Danach sollen für die...
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73 K6
Bestellsignatur: HStAD, Best. C 1 A, Nr. 73
C 1 A Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare
Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare >> Judaica
1517 März 3
Papier, Abschrift (18. Jh.)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Samstag, dritter Tag im März
Identifikation (Urkunde): Fundstelle (Blatt / Seite): Nr. 73, p. 364v-365
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Erzbischof Albrecht von Mainz bekundet, daß er die Ordnung der gemeinen Judenschaft zu Mainz und im Rheingau bestätigt habe. Danach sollen für diese vier Juden aus ihrer Mitte erwählt werden, nämlich David und Josel aus der Stadt Mainz, Samuel zu [Gau-]Algesheim und Gottschalk zu Eltville, die gemäß einem zu leistenden jüdischen Eid allen Handlungen und Geschäften der Judenschaft, insbesondere im Zusammenhang mit der Steuereintreibung, vorstehen sollen. Sie sollen verpflichtet sein, einem weiteren Gremium von acht Juden jährlich Rechnung zu legen.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz, Erzstift:Erzbischöfe:Albrecht v. Brandenburg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz:Juden
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Rheingau:Juden
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz:Juden:David
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: David, Jude zu Mainz
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz:Juden:Josel
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Josel, Jude zu Mainz
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Gau-Algesheim:Juden:Samuel
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Samuel, Jude zu Gau-Algesheim
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Eltville:Juden:Gottschalk
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Gottschalk, Jude zu Eltville
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Judenordnung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Ratswahl
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Judeneid
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Steuereintreibung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Rechnungslegung
Identifikation (Urkunde): Fundstelle (Blatt / Seite): Nr. 73, p. 364v-365
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Erzbischof Albrecht von Mainz bekundet, daß er die Ordnung der gemeinen Judenschaft zu Mainz und im Rheingau bestätigt habe. Danach sollen für diese vier Juden aus ihrer Mitte erwählt werden, nämlich David und Josel aus der Stadt Mainz, Samuel zu [Gau-]Algesheim und Gottschalk zu Eltville, die gemäß einem zu leistenden jüdischen Eid allen Handlungen und Geschäften der Judenschaft, insbesondere im Zusammenhang mit der Steuereintreibung, vorstehen sollen. Sie sollen verpflichtet sein, einem weiteren Gremium von acht Juden jährlich Rechnung zu legen.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz, Erzstift:Erzbischöfe:Albrecht v. Brandenburg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz:Juden
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Rheingau:Juden
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz:Juden:David
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: David, Jude zu Mainz
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz:Juden:Josel
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Josel, Jude zu Mainz
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Gau-Algesheim:Juden:Samuel
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Samuel, Jude zu Gau-Algesheim
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Eltville:Juden:Gottschalk
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Gottschalk, Jude zu Eltville
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Judenordnung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Ratswahl
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Judeneid
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Steuereintreibung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Rechnungslegung
Judaica
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ
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