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Quartiergewährung und Unterstützung für den in der Schlacht
bei Fehrbellin verwundeten Rittmeister Friedrich Wilhelm von
Weicker
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Enthält: Gesuch Weickers an die Regierung vom November 1680 um ein Interzessionsschreiben an den König; nachfolgendes Regierungsmandat an den Kontributionseinnehmer im Gericht Achim wegen Quartiergewährung für Weicker ebenda sowie Interzessionsschreiben an die schwedische Krone vom Dezember 1680; Antwortschreiben des Königs vom Februar 1681; Gesuche Weickers vom Mai 1681 um weitere Unterstützung, mit nachfolgendem Regierungsbescheid wegen Beibehaltung des Quartiers im Gericht Achim und Geldzuwendung bis zu möglicher Anstellung; Gesuch der Einwohner des Gerichts Achim vom Juni 1682 um Verlegung Weickers, mit nachfolgendem Regierungsmandat an den Drosten Gottfried Seiffert zu Sternthal in Osterholz wegen Aufnahme Weickers in der Amtschreiberei Stotel; Gesuch Weickers vom Juli 1682 um Umquartierung in die Börde Scharmbeck statt nach Stotel, mit nachfolgendem Mandat an Sternthal; Gesuch der Einwohner der Börde Scharmbeck vom Februar 1683 um Abnahme des dort einquartierten Rittmeisters, mit nachfolgenden Regierungsbescheiden vom März 1683 wegen Verlegung Weickers in die Börde Lesum; weitere Gesuche Weickers um Quartiersgewährungen vom Juni 1683 bis Dezember 1704, mit nachfolgenden Regierungsbescheiden wegen Anweisungen von Quartieren in verschiedenen Orten für je drei Monate, auch vereinzelte Beschwerden der Einwohner; Verzeichnis der Quartiere Weickers vom Juli 1685 bis Januar 1698
Verzeichnung
Militärsachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.