Salem betr. Heggbach (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Deposita (ohne FAS - Dep. 39) >> Fürstlich Thurn und Taxissches Archiv Obermarchtal >> Salem betr. Heggbach
16. Jh.-1793
Überlieferungsgeschichte
Einleitung
Das reichsunmittelbare Frauenkloster Heggbach stand seit seiner Aufnahme in den Zisterzienserorden (1234) unter der Aufsicht des Reichsabts von Salem. 1557 wird der Abt gelegentlich "Oberer und Visitator in geistl. Sachen des Klosters H." gen.; in seinem Schreiben d. d. 1708 Juni 7 an Baron Rost erklärt Abt Stephan, Kl. H. sei seinem "Ordensordinariat" und seiner "Direktion in spiritualibus et temporalibus unterworfen"; im Schreiben d. d. Salem 1708 Juni 28 dess. an Äbtissin Maria Magdalena ist die Rede von den "sieben von päpstl. Heiligkeit und dem hl. Orden einem jeweiligen regierenden Abt zu Salmansweiler specialiter untergebenen Frauengotteshäusern", von denen Kl. H. eines gewesen ist.
Aus mir unbekannten Gründen ist ein Teil des schriftl. Niederschlags der Beziehungen zwischen den Klöstern Salem und H. im Zuge der Säkularisierung an das Haus Thurn und Taxis gekommen. Er befindet sich heute zusammen mit ähnlichen Beständen (Rottenmünster, Heiligkreuztal, Gutenzell) als Teilbestand des Depositums 30 im Staatsarchiv Sigmaringen, wo er im Frühjahr 1967 geordnet und verzeichnet wurde.
Im vorliegenden Repertorium folgen auf einen Faszikel verschiedenen Inhalts (alte Aktenumschläge, deren 2. Hälfte, wenn nicht beschriftet, von mir gewöhnlich abgetrennt und vernichtet wurde; altes Repertorium, Verweiszettel und leerer, aber mit einer Adresse versehener Briefumschlag) zunächst undatierte Schriftstücke (Nr. 2-13) und dann das datierte Schriftgut in chronologischer Reihenfolge (Nr. 14-110). Der Anhang (Nr. 111-118) enthält Stücke ohne erkennbaren Bezug auf Kl. H. Zur Ergänzung des hier- mit repertorisierten Materials wären zunächst die Nummern 56-59 des Bestandes "Reichsabtei Salem. Archivalien betr. Kl. Gutenzell" heranzuziehen, auf die ausdrücklich hingewiesen sei.
Der Bestand enthält 118 Nummern = 0,55 lfd. m.
Sigmaringen, Oktober 1967
Baumann
Staatsarchivassessor
Im Herbst 2013 wurde unter der Betreuung von Sabine Hennig das maschinenschriftliche Findbuch inklusive Orts- und Personenregister im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel durch einen externen Dienstleister digitalisiert.
Einleitung
Das reichsunmittelbare Frauenkloster Heggbach stand seit seiner Aufnahme in den Zisterzienserorden (1234) unter der Aufsicht des Reichsabts von Salem. 1557 wird der Abt gelegentlich "Oberer und Visitator in geistl. Sachen des Klosters H." gen.; in seinem Schreiben d. d. 1708 Juni 7 an Baron Rost erklärt Abt Stephan, Kl. H. sei seinem "Ordensordinariat" und seiner "Direktion in spiritualibus et temporalibus unterworfen"; im Schreiben d. d. Salem 1708 Juni 28 dess. an Äbtissin Maria Magdalena ist die Rede von den "sieben von päpstl. Heiligkeit und dem hl. Orden einem jeweiligen regierenden Abt zu Salmansweiler specialiter untergebenen Frauengotteshäusern", von denen Kl. H. eines gewesen ist.
Aus mir unbekannten Gründen ist ein Teil des schriftl. Niederschlags der Beziehungen zwischen den Klöstern Salem und H. im Zuge der Säkularisierung an das Haus Thurn und Taxis gekommen. Er befindet sich heute zusammen mit ähnlichen Beständen (Rottenmünster, Heiligkreuztal, Gutenzell) als Teilbestand des Depositums 30 im Staatsarchiv Sigmaringen, wo er im Frühjahr 1967 geordnet und verzeichnet wurde.
Im vorliegenden Repertorium folgen auf einen Faszikel verschiedenen Inhalts (alte Aktenumschläge, deren 2. Hälfte, wenn nicht beschriftet, von mir gewöhnlich abgetrennt und vernichtet wurde; altes Repertorium, Verweiszettel und leerer, aber mit einer Adresse versehener Briefumschlag) zunächst undatierte Schriftstücke (Nr. 2-13) und dann das datierte Schriftgut in chronologischer Reihenfolge (Nr. 14-110). Der Anhang (Nr. 111-118) enthält Stücke ohne erkennbaren Bezug auf Kl. H. Zur Ergänzung des hier- mit repertorisierten Materials wären zunächst die Nummern 56-59 des Bestandes "Reichsabtei Salem. Archivalien betr. Kl. Gutenzell" heranzuziehen, auf die ausdrücklich hingewiesen sei.
Der Bestand enthält 118 Nummern = 0,55 lfd. m.
Sigmaringen, Oktober 1967
Baumann
Staatsarchivassessor
Im Herbst 2013 wurde unter der Betreuung von Sabine Hennig das maschinenschriftliche Findbuch inklusive Orts- und Personenregister im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel durch einen externen Dienstleister digitalisiert.
121 Einheiten (0,5 lfd.m)
Bestand
Heggbach: Maselheim BC; Salemische Herrschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ