Henning von Buste, Dietrich von Rintorp, Klaus von Borstel und Hans Osterholte geloben dem Herzog Erich IV. von Sachsen-Lauenburg, seinen Söhnen Erich V. von Sachsen-Lauenburg und Johann IV. von Sachsen-Lauenburg und zu treuer Hand dem Heinrich Sacke, Ulrich von Pentz, Werner von dem Berge und Heinrich von der Chartow, für den Markgrafen Jobst von Mähren und Brandenburg wegen seiner Lande, nämlich der Vogteien Arneburg, Tangermünde und Gardelegen, aus Veranlassung des Vertrages und der zwischen dem Markgrafen und der Mark einerseits und den Herzogen andererseits errichteten Sühne 525 Mark lübsch Pfennige, gangbar im Land Lüneburg, nämlich 350 Mark am 30. März des nächsten Jahres und 175 an dem darauf folgenden 29. September in Salzwedel zu zahlen. d.d. virtheijn hundert jar dar na in dem drudden jare in aller hijlghen avende.
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Henning von Buste, Dietrich von Rintorp, Klaus von Borstel und Hans Osterholte geloben dem Herzog Erich IV. von Sachsen-Lauenburg, seinen Söhnen Erich V. von Sachsen-Lauenburg und Johann IV. von Sachsen-Lauenburg und zu treuer Hand dem Heinrich Sacke, Ulrich von Pentz, Werner von dem Berge und Heinrich von der Chartow, für den Markgrafen Jobst von Mähren und Brandenburg wegen seiner Lande, nämlich der Vogteien Arneburg, Tangermünde und Gardelegen, aus Veranlassung des Vertrages und der zwischen dem Markgrafen und der Mark einerseits und den Herzogen andererseits errichteten Sühne 525 Mark lübsch Pfennige, gangbar im Land Lüneburg, nämlich 350 Mark am 30. März des nächsten Jahres und 175 an dem darauf folgenden 29. September in Salzwedel zu zahlen. d.d. virtheijn hundert jar dar na in dem drudden jare in aller hijlghen avende.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 191
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1403
Enthält: Ausfertigung, Pergament, die vier Siegel fehlen
Verzeichnung
1403 Oktober 31
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:50 MEZ