Landespolizeidirektion Tübingen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 47 A T 16
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Inneres >> Landespolizeidirektion Tübingen
(1935 - ) 1946-1993
Überlieferungsgeschichte
Am 7. Juli 1997 kamen - nach einer Vor-Ort-Bewertung durch Frau Birgit Kirchmaier im Jahr zuvor - 20 laufende Meter Akten der Landespolizeidirektion Tübingen als Zugang 1997/35 in das Staatsarchiv Sigmaringen. Als Findmittel diente das summarische behördliche Ablieferungsverzeichnis (jetzt Wü 47 A T 16 Nr. 570).
Inhalt und Bewertung
Im Juli 2014 begann unter Anleitung des Unterzeichneten die detaillierte Erschließung der Unterlagen durch den studentischen Praktikanten Leutnant Patrick Herre, dem im September 2014 der studentische Praktikant David Brauchle folgte. Die Bildung der archivischen Bestelleinheiten orientierte sich zunächst an den durch die behördlichen Aktenordner vorgegebenen Ordnungsstrukturen und an den vorgefundenen Aktenzeichen. Letztere konnten nur teilweise anhand der im Staatsarchiv verwahrten Aktenpläne und Aktenverzeichnisse der Landespolizeidirektion Tübingen bzw. des Innenministeriums Württemberg-Hohenzollern verifiziert werden. Selbst dort, wo dies möglich war, wiesen die Aktenpläne nicht immer eine nachvollsziehbare sachliche Strukturierung auf, so dass für die Sachgliederung der bis in die 1930er Jahre zurückreichenden Unterlagen teilweise größere Abweichungen von den Vorgaben der Aktenpläne erforderlich waren.
Der Bestand umfasst 570 Bestelleinheiten im Umfang von 17,3 lfd.m
Sigmaringen, im Dezember 2014
Dr. Franz-Josef Ziwes
Enthält:
Organisation; Dienstanweisungen; Dienstbesprechungen; Personal; Ausbildung; Einsatz; Verkehrswesen; Sprengstoffwesen; repressive und präventive Verbrechensbekämpfung; kriminalpolizeiliches Fahndungswesen; EDV; Handhabung des polizeilichen Außendienstes; Statistik; Strahlenschutz (Reaktorunfall Tschernobyl); Waffenrecht; Personen-, Objekt- und Katastrophenschutz; verkehrspolizeiliche Angelegenheiten; Straßenverkehrsordnung; Verkehrsunfallstatistik; Luftverkehr; Einsatzstatistik; Aufgaben und Einsatz des Polizeivollzugsdienstes; Übungen; freiwilliger Polizeidienst; Urkundenfälschung; Staatsschutz; Öffentlichkeitsarbeit
Am 7. Juli 1997 kamen - nach einer Vor-Ort-Bewertung durch Frau Birgit Kirchmaier im Jahr zuvor - 20 laufende Meter Akten der Landespolizeidirektion Tübingen als Zugang 1997/35 in das Staatsarchiv Sigmaringen. Als Findmittel diente das summarische behördliche Ablieferungsverzeichnis (jetzt Wü 47 A T 16 Nr. 570).
Inhalt und Bewertung
Im Juli 2014 begann unter Anleitung des Unterzeichneten die detaillierte Erschließung der Unterlagen durch den studentischen Praktikanten Leutnant Patrick Herre, dem im September 2014 der studentische Praktikant David Brauchle folgte. Die Bildung der archivischen Bestelleinheiten orientierte sich zunächst an den durch die behördlichen Aktenordner vorgegebenen Ordnungsstrukturen und an den vorgefundenen Aktenzeichen. Letztere konnten nur teilweise anhand der im Staatsarchiv verwahrten Aktenpläne und Aktenverzeichnisse der Landespolizeidirektion Tübingen bzw. des Innenministeriums Württemberg-Hohenzollern verifiziert werden. Selbst dort, wo dies möglich war, wiesen die Aktenpläne nicht immer eine nachvollsziehbare sachliche Strukturierung auf, so dass für die Sachgliederung der bis in die 1930er Jahre zurückreichenden Unterlagen teilweise größere Abweichungen von den Vorgaben der Aktenpläne erforderlich waren.
Der Bestand umfasst 570 Bestelleinheiten im Umfang von 17,3 lfd.m
Sigmaringen, im Dezember 2014
Dr. Franz-Josef Ziwes
Enthält:
Organisation; Dienstanweisungen; Dienstbesprechungen; Personal; Ausbildung; Einsatz; Verkehrswesen; Sprengstoffwesen; repressive und präventive Verbrechensbekämpfung; kriminalpolizeiliches Fahndungswesen; EDV; Handhabung des polizeilichen Außendienstes; Statistik; Strahlenschutz (Reaktorunfall Tschernobyl); Waffenrecht; Personen-, Objekt- und Katastrophenschutz; verkehrspolizeiliche Angelegenheiten; Straßenverkehrsordnung; Verkehrsunfallstatistik; Luftverkehr; Einsatzstatistik; Aufgaben und Einsatz des Polizeivollzugsdienstes; Übungen; freiwilliger Polizeidienst; Urkundenfälschung; Staatsschutz; Öffentlichkeitsarbeit
570 Akten (17,3 lfd.m)
Bestand
Tübingen TÜ; Landespolizeidirektion
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ