Lehrer-Frust - Warum nerven Eltern die Lehrer?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 R170028/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017 >> Unterlagen
9. Februar 2017
Sie tragen den Schulranzen der Kinder an deren Platz, ziehen den Kleinen in der Schule die Hausschuhe an. Wenn ihnen etwas nicht passt, drohen sie mit dem Anwalt. Lehrer sind genervt.
Nach einer Umfrage des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) unter 1.951 Lehrkräften an allgemeinbildenden Schulen in Baden-Württemberg hält mittlerweile jeder siebte Lehrer die Eltern für das größte Problem. Sogenannten "Helikopter-Eltern", die ständig um ihre Kinder kreisen, haben einige Schulen verboten, das Schulgelände zu betreten.
Michael Gomolzig, Leiter einer Grundschule und Sprecher des VBE in Baden-Württemberg, sieht einen Wandel in der Lehrer-Eltern-Beziehung. Es werde nicht mehr akzeptiert, dass Lehrer die Fachleute für den Unterricht seien. Gomolzig wundert sich: "Die Eltern gehen doch auch nicht zum Metzger und sagen, in die Wurst gehört mehr Majoran rein."
Elternvertreter fühlen sich zu Unrecht angegriffen. Carsten Rees, Vorsitzender des Landeselternbeirats, hält dagegen: "Es ist doch erstrebenswert, dass sich Eltern nicht mehr alles gefallen lassen."
Nach einer Umfrage des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) unter 1.951 Lehrkräften an allgemeinbildenden Schulen in Baden-Württemberg hält mittlerweile jeder siebte Lehrer die Eltern für das größte Problem. Sogenannten "Helikopter-Eltern", die ständig um ihre Kinder kreisen, haben einige Schulen verboten, das Schulgelände zu betreten.
Michael Gomolzig, Leiter einer Grundschule und Sprecher des VBE in Baden-Württemberg, sieht einen Wandel in der Lehrer-Eltern-Beziehung. Es werde nicht mehr akzeptiert, dass Lehrer die Fachleute für den Unterricht seien. Gomolzig wundert sich: "Die Eltern gehen doch auch nicht zum Metzger und sagen, in die Wurst gehört mehr Majoran rein."
Elternvertreter fühlen sich zu Unrecht angegriffen. Carsten Rees, Vorsitzender des Landeselternbeirats, hält dagegen: "Es ist doch erstrebenswert, dass sich Eltern nicht mehr alles gefallen lassen."
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Audio-Visuelle Medien
Gomolzig, Michael; Rektor der Grund- Hauptschule Geradstetten und stellvertretender Landesvorsitzender und Pressesprecher des VBE - Verband Bildung und Erziehung Baden-Württemberg
Rees, Carsten T.; Vorsitzender Landeselternbeirat Baden-Württemberg, Neurobiologe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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