Amtsgericht Diepholz (Bestand)
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NLA HA, Hann. 72 Diepholz
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover >> 1.11.12 Justiz >> 1.11.12.2 Untere Justizbehörden >> 1.11.12.2.6 Amtsgerichte im Obergerichtsbezirk Lüneburg
1602-1898
Enthält: u.a. Gerichtsorganisation, Zivilprozesse, Ehestiftungen, Kontrakte, Obligationen, Amtshandlungsbücher, Kautionen, Testamente, Hypothekensachen, Vormundschaftssachen, Notariatssachen, Depositen
Bestandsgeschichte: Die im Jahre 1959 durchgeführte Verzeichnung des Archivbestandes Amtsgericht Diepholz und das darüber gefertigte Findbuch bedurften einer Überholung.
1959 war noch keine laufende Numerierung der Akten gewählt worden, da mit weiteren Ablieferungen des Amtsgerichtes gerechnet werden musste. Durch die Anhängung der neuen Akzessionen (Acc. 25/64, Acc. 49/66 und Acc. 6/69) und vereinzelter Archivalien wurden sowohl die Ordnung als auch die Zitierweise des Archivbestandes mit römischen Zahlen, Buchstaben, Jahrgängen (besonders bei den Ehestiftungen, Kontrakten, Obligationen) und Akzessionsnummern zu unübersichtlich.
Der Archivbestand musste nach den Akten neu geordnet und verzeichnet werden. Die Neuzugänge wurden aufgelöst und in die Sachgruppen eingeordnet. Die Gliederung behält die Gruppen I Generalia und II Zivilprozesse unverändert bei. In der Gruppe IV wurde die Trennung der bis zu ihrer Vereinigung zum Amt Diepholz im Jahre 1859 selbstständigen Ämter Diepholz, Lemförde und Auburg herausgestellt. Das Schriftgut der Gruppen IV B und IV C (Ämter Lemförde und Auburg) hat folglich nur eine Laufzeit bis 1859, während IV A (Amt Diepholz) sowohl Akten nur dieses Amtes als auch diejenigen, die nach der Vereinigung entstanden, zu suchen sind (vgl. Verwaltungs- und Territorialgeschichte der einzelnen Ämter siehe Vorwort zum Bestand Hann. 74 Diepholz).
In der Gruppe IV ließen sich inhaltliche Überschneidungen einiger Abteilungen z.B. IV 2 Obligationen und Kontrakte sowie IV 3 a Amtshandlungen und Kontrakte nicht vermeiden. Es handelt sich dabei aber um vollständige Reihen, die in der Registratur des Amtsgerichts gewachsen sind und nicht getrennt wurden.
Stand: 1978
Bestandsgeschichte: Im August 2008 wurden 1,8 lfdm Archivalien in Buchform (19. Jahrhundert) vom Amtsgericht abgegeben. Sie wurden vorwiegend mit der Signatur Acc. 2008/082 Nr. 1 bis 19 eingeordnet und lagern im Magazin in Pattensen in der Akzessionsreihenfolge.
Stand: Mai 2011
Findmittel: EDV-Findbuch 2011
Bearbeiter: Anna Boekhoff (1978)
Bearbeiter: Anna Ostendorff (2011)
Zusatzinformationen: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.
Bestandsgeschichte: Die im Jahre 1959 durchgeführte Verzeichnung des Archivbestandes Amtsgericht Diepholz und das darüber gefertigte Findbuch bedurften einer Überholung.
1959 war noch keine laufende Numerierung der Akten gewählt worden, da mit weiteren Ablieferungen des Amtsgerichtes gerechnet werden musste. Durch die Anhängung der neuen Akzessionen (Acc. 25/64, Acc. 49/66 und Acc. 6/69) und vereinzelter Archivalien wurden sowohl die Ordnung als auch die Zitierweise des Archivbestandes mit römischen Zahlen, Buchstaben, Jahrgängen (besonders bei den Ehestiftungen, Kontrakten, Obligationen) und Akzessionsnummern zu unübersichtlich.
Der Archivbestand musste nach den Akten neu geordnet und verzeichnet werden. Die Neuzugänge wurden aufgelöst und in die Sachgruppen eingeordnet. Die Gliederung behält die Gruppen I Generalia und II Zivilprozesse unverändert bei. In der Gruppe IV wurde die Trennung der bis zu ihrer Vereinigung zum Amt Diepholz im Jahre 1859 selbstständigen Ämter Diepholz, Lemförde und Auburg herausgestellt. Das Schriftgut der Gruppen IV B und IV C (Ämter Lemförde und Auburg) hat folglich nur eine Laufzeit bis 1859, während IV A (Amt Diepholz) sowohl Akten nur dieses Amtes als auch diejenigen, die nach der Vereinigung entstanden, zu suchen sind (vgl. Verwaltungs- und Territorialgeschichte der einzelnen Ämter siehe Vorwort zum Bestand Hann. 74 Diepholz).
In der Gruppe IV ließen sich inhaltliche Überschneidungen einiger Abteilungen z.B. IV 2 Obligationen und Kontrakte sowie IV 3 a Amtshandlungen und Kontrakte nicht vermeiden. Es handelt sich dabei aber um vollständige Reihen, die in der Registratur des Amtsgerichts gewachsen sind und nicht getrennt wurden.
Stand: 1978
Bestandsgeschichte: Im August 2008 wurden 1,8 lfdm Archivalien in Buchform (19. Jahrhundert) vom Amtsgericht abgegeben. Sie wurden vorwiegend mit der Signatur Acc. 2008/082 Nr. 1 bis 19 eingeordnet und lagern im Magazin in Pattensen in der Akzessionsreihenfolge.
Stand: Mai 2011
Findmittel: EDV-Findbuch 2011
Bearbeiter: Anna Boekhoff (1978)
Bearbeiter: Anna Ostendorff (2011)
Zusatzinformationen: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.
24,1
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ