Ermittlungsverfahren gegen Bruno Streckenbach (*07.02.1902) u.a. wegen der Beteiligung an der Überführung asozialer Strafgefangener und Sicherungsverwahrter aus den Strafvollzugsanstalten der Justiz in Vorbeugungshaft in Konzentrationslager zur sogenannten Vernichtung durch Arbeit
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B Rep. 057-01 Nr. 450
Registratursignatur: B Rep. 057-01 Nr. 1 Js 13/65 (RSHA)
B Rep. 057-01 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Kammergericht - Arbeitsgruppe RSHA
B Rep. 057-01 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Kammergericht - Arbeitsgruppe RSHA >> 07. Sachkomplex "Anordnung der 'Sonderbehandlung' von Marxisten und Justizhäftlingen im Reich" >> 07.02. Ermittlungsverfahren gegen Bruno Streckenbach u.a. wegen der Abgabe von asozialen Strafgefangener und Sicherungsverwahrter aus den Strafanstalten in Konzentrationslager zur sogenannten Vernichtung durch Arbeit [1 Js 13/65 (RSHA)]
1966
Enthält u.a.: Vernehmungsniederschriften Franz Sievers, Artur Gebert, Waldemar Frohwein, Emil Manig.- Einstellungsverfügungen gegen Emil Mannig, Knappel, Friedrich Milles, Voistner, Willy Wauer, Bruno Weber, Max Bartel, Waldemar Frohwein, Artur Kaul, Karl Krause, Paul Lietz und Hans Tunk vom 21. April 1966.
Archivale
Band: Bd. 4
Bartel, Max
Frohwein, Waldemar
Gebert, Artur
Kaul, Artur
Knappel
Krause, Karl
Lietz, Paul
Manig, Emil
Milles, Friedrich
Sievers, Franz
Streckenbach, Bruno
Tunk, Hans
Voistner
Wauer, Willy
Weber, Bruno
Asoziale
Konzentrationslager
Sicherungsverwahrung
Strafvollzugsanstalten
Vorbeugungshaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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12.02.2026, 09:48 MEZ
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- B Rep. 057-01 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Kammergericht - Arbeitsgruppe RSHA (Bestand)
- 07. Sachkomplex "Anordnung der 'Sonderbehandlung' von Marxisten und Justizhäftlingen im Reich" (Gliederung)
- 07.02. Ermittlungsverfahren gegen Bruno Streckenbach u.a. wegen der Abgabe von asozialen Strafgefangener und Sicherungsverwahrter aus den Strafanstalten in Konzentrationslager zur sogenannten Vernichtung durch Arbeit [1 Js 13/65 (RSHA)] (Gliederung)
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