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Papst Alexander II. bestätigt Widerat [von Eppstein], Abt von
Fulda, wunschgemäß alle Besitzungen des Klosters sowie das Andreaskloster
in Rom und...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1051-1250
1064 [nach September 20]
Ausfertigung, Pergament, Bleibulle (liegt bei)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum per manus Petri sancte Romane ecclesie subdiaconi et vice domni Annonis Coloniensis archiepiscopi cancellarii in Lateranensi palatio; anno ab incarnatione Domni nostri Ihesu Christi millesimo sexagesimo IIII indictione III
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Alexander II. bestätigt Widerat [von Eppstein], Abt von Fulda, wunschgemäß alle Besitzungen des Klosters sowie das Andreaskloster in Rom und alle Privilegien von Päpsten, Königen und Kaisern. Insbesondere darf der Diözesanbischof nur auf Einladung des Abtes die Messe im Kloster feiern. Frauen dürfen das Kloster nicht betreten. Im Kloster dürfen keine Gerichtssitzungen stattfinden. Die freie Abtswahl wird bestätigt, die päpstliche Aufsicht über die Regeltreue des Klosters festgelegt, das Predigtrecht bestätigt, ebenso das Primatsrecht, die Abtsweihe durch den Papst und der Gebrauch von Sandalen und Dalmatica. Ausstellungsort: Lateranspalast [Rom]. Convenit apostolico moderamini. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite, Apostelstempel, Namensstempel)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Subdiakon Petrus, Kanzler im Lateranspalast in Vertretung des Erzbischofs Anno von Köln
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Codex Eberhardi, Bd. 1, f. 27; StaM, Kopiare Fulda: K 428, S. 58 und 100; StaM, Kopiare Fulda: K 429, S. 30
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Codex diplomaticus Fuldensis, Nr. 763 [Teildruck]; Regest: Germania Pontificia, IV, IV, S. 384, Nr. 80
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.