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Der Magistrat der Reichsstadt Ulm und die 19 Zünfte in der Stadt vergleichen sich wegen der Erhebung der Steuern in der Stadt. Der Magistrat verpflichtet sich, alles in seiner Macht stehende zu tun, um die Steuerlast der Bürgerschaft zu verringern. Dafür soll diese die festgelegten Steuern fristgerecht und freiwillig entrichten. Bei Änderungen im Verfahren der Steuererhebung ist künftig mit der Bürgerschaft Rücksprache zu nehmen. Die Zünfte sind mit dieser Erklärung des Magistrats zufrieden und verpflichten sich ihrerseits, alle wegen der Steuererhebung vor kaiserlichen Gerichten gegen den Magistrat eingeleiteten Verfahren einzustellen. Die den Zünften bisher entstandenen Prozesskosten werden von der Stadtkasse übernommen.
Der Magistrat der Reichsstadt Ulm und die 19 Zünfte in der Stadt vergleichen sich wegen der Erhebung der Steuern in der Stadt. Der Magistrat verpflichtet sich, alles in seiner Macht stehende zu tun, um die Steuerlast der Bürgerschaft zu verringern. Dafür soll diese die festgelegten Steuern fristgerecht und freiwillig entrichten. Bei Änderungen im Verfahren der Steuererhebung ist künftig mit der Bürgerschaft Rücksprache zu nehmen. Die Zünfte sind mit dieser Erklärung des Magistrats zufrieden und verpflichten sich ihrerseits, alle wegen der Steuererhebung vor kaiserlichen Gerichten gegen den Magistrat eingeleiteten Verfahren einzustellen. Die den Zünften bisher entstandenen Prozesskosten werden von der Stadtkasse übernommen.
Der Magistrat der Reichsstadt Ulm und die 19 Zünfte in der Stadt vergleichen sich wegen der Erhebung der Steuern in der Stadt. Der Magistrat verpflichtet sich, alles in seiner Macht stehende zu tun, um die Steuerlast der Bürgerschaft zu verringern. Dafür soll diese die festgelegten Steuern fristgerecht und freiwillig entrichten. Bei Änderungen im Verfahren der Steuererhebung ist künftig mit der Bürgerschaft Rücksprache zu nehmen. Die Zünfte sind mit dieser Erklärung des Magistrats zufrieden und verpflichten sich ihrerseits, alle wegen der Steuererhebung vor kaiserlichen Gerichten gegen den Magistrat eingeleiteten Verfahren einzustellen. Die den Zünften bisher entstandenen Prozesskosten werden von der Stadtkasse übernommen.
A Urk., 5112
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1787 September 2.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Magistrat, Deputierte der Bürgerschaft und Vorgesetzte der Zünfte in Ulm
Siegler: Die Ratsälteren Philipp Adolf Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach] (1) und Johann Konrad Seutter von Lötzen [Letten Stadt Kempten] (2), der regierende Bürgermeister Christoph Heinrich Besserer von Talfingen [Obertalfingen Stadt Ulm] (3), der Ratsherr Philipp Jakob Welz (4), die Deputierten der Bürgerschaft Anton Miller (5), Johann Werner Leipheimer (6), Johann Melchior Dietlen (7), Johann Matthäus Falschebner (8), Johann Daniel Schelling (9), Johann Grießheimer (10), Johann Leonhard Kachelen (11), Johann Moser (12), Johann Matthäus Weißbeck (13), die Vorgesetzten Septimus Wagenhauber (14) und Johann Eitelwein (15) der Krämer, Alexander Edel (16) der Sattler, Johann Christoph Heldbeck (17) der Bortenmacher, Johann Melchior Betzeler (18) der Gürtler, Konrad Halder (19) der Nadler, Heinrich Löw (20) der Knopfmacher, Leonhard Huzelsieder (21), Samuel Hebach (22) und Anton Jutzi (23) der Marner, Johann Leonhard Schaff (24), Christian Heyl (25) und Johann Matthäus Wollaib (26) der Schmiede, Johann Daniel Blattner (27), Georg Peter Gehring (28) und Johann Leonhard Kleinknecht (29) der Maurer, Daniel Hallert (30), Samuel Lieder (31) und Johann Martin Iser (32) der Kürschner, Ernst Uhl (33), Johann Jakob Miller (34) und Michael Bühlender (35) der Metzger, Johann Georg Schöll (36) und Johann Rühle (37) der Bierbrauer, Martin Anton Maurer (38) und Georg Nübling (39) der Weber, Johann Ulrich Mundter (40), Anton Jäger (41) und Albrecht Hitzler (42) der Bäcker, Christian Junginger (43) und Johann Peter Blumenschein (44) der Schneider, Johann Christoph Mantz (45) der Tuchscherer, Johann David Noll (46), Johann Edel (47) und Markus Anton Miller (48) der Merzler, Matthias Paulus (49) und Johann Michael Vogel (50) der Bader, Konrad Hörnlein (51), Christoph Erhard Gerst (52) und Christoph Heinrich Dürr (53) der Schuhmacher, Anton Ruß (54), Johann Scheiffele (55) und Michael Held (56) der Schiffer, Matthäus Narciß (57), Johann Georg Zeller (58) und Albrecht Daniel Scheiffele (59) der Binder- und Schreiner, Georg Müller (60), Johann Christoph Neubronner (61) und Johann Martin Abele (62) der Rotgerber, Ludwig Biehler (63) und Johann Georg Wieland (64) der Müller, Johann Reisch (65) und Johann Christoph Sieß (66) der Bauleute, Matthäus Hornung (67) der Gärtner, Valentin Reichle (68), Andreas Adam (69) und Georg Sihler (70) der Zimmerleute sowie Georg Remshard (71) der Zeugmacher
Kanzleivermerke: N. 251 (19./20. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: 71 aufgedrückte Siegel aus rotem Siegellack; meist unbeschädigt bis leicht beschädigt
Anmerkungen: Liegt im Tresor
Datum: So geschehen und gegeben Ulm, den zweiten des monats septembers, 1787.
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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