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Korrespondenzen wegen diverser Prozesse der Adligen im Grund Burbach und Selbach gegen die beiden Landesherrschaften Nassau-Dillenburg und Sayn beim Reichskammergericht
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Korrespondenzen wegen diverser Prozesse der Adligen im Grund Burbach und Selbach gegen die beiden Landesherrschaften Nassau-Dillenburg und Sayn beim Reichskammergericht
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 36 IX Nr. 16
E 601 Freier Grund Sel- und Burbach
Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.3. Adel, adlige Güter und Adelsprozesse
1594-1624, 1738
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Konzeptschreiben u.a. an die Dillenburger Räte (1594, 1603); Schreiben des Hermann Weigell zu Vallendar an die Räte zu Hachenburg wegen eines Reichskammergerichtsprozesses der Grafen zu Nachhau-Dillenburg und Sayn gegen die Junker von Hatzfeld (1604); Konzeptschreiben des Grafen Wilhelm III. zu Sayn an den nassau-dillenburgischen Rat Berthold Schramm wegen des Reichskammergerichtsprozesses der Grafen zu Nassau-Dillenburg und Sayn gegen die Junker von Hatzfeld (27.03.1604); Schreiben des Johann Jacob Kremer zu Speyer an die nassau-dillenburgischen Räte wegen des Reichskammergerichtsprozesses der Grafen zu Nassau-Dillenburg und Sayn gegen die Junker von Hatzfeld (28.03.1604); Schreiben des B. Schorey zu Dillenburg an Graf Wilhelm III. zu Sayn wegen des Reichskammergerichtsprozesses der Grafen zu Nassau-Dillenburg und Sayn gegen die Junker von Hatzfeld (14.04.1604); Schreiben des Grafen Heinrich IV. zu Sayn an Dr. jur. Sigismund Haffner zu Speyer (19.08.1604); Korrespondenz zwischen den Grafen Georg zu Nassau-Dillenburg und Wilhelm III. zu Sayn sowie deren Räte wegen eines Pfändungsstreits mit dem Junker Conrad Wilhelm von Selbach zu Zeppenfeld (1618-1619); Prokuraturmandat des Johann Scholl zu Daaden für den Reichskammergerichtsadvokaten Sigismund Haffner (24.07.1624); Auszug aus einem Reichskammergerichtsprotokoll von 1738 betreffend einen Rechtsstreit zwischen der Mittelrheinischen Reichsritterschaft und den Grafen zu Sayn-Hachenburg wegen Turbationen an den Ritterrat von Selbach.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.