Hermfrid von Bredenole gen. Blinde, Richter der Kölner Erzbischofs Walram in Menden (Mendene), bekundet, er habe mit Zustimmung des Edelherrn Johannes von Reifferscheid (Riferscede), Marschall in Westfalen eben dieses Erzbischofs, sowie mit Zustimmung des Bertold, des Schulten des Haupthofes in Menden, sowie aller Höriger dieses Oberhofes (litonum et originariorum) im Tausch an Propst und Konvent der Kirche der Schwestern in Oelinghausen (Volinchusen) aus dem Prämonstratenserorden und in der Kölner Diözese den Robert von Retringen (Retherinchusen) [südwestlich von Holzen], den Hörigen dieses Hofes, übertragen. Dafür habe er vom Kloster dessen Eigenhörigen Heinrich von Lendringsen (Lenderinchusen) erhalten. Beide Eigenhörige hätten ihrem neuen Herrn den Treueid abgelegt. Siegelankündigung des Hermfrid von Bredenole. Zeugen: Adolph von Westwich, Priester und Kanoniker zu Scheda (Scheydensis), Goswin von Rodenberg, Constantinus gen. Cruome, Bernhard von Holthusen, Godefrid gen. Kalf, alles Knappen, Bertold, Schulte des Oberhofs in Menden (Mendene), Dietrich von Hudinchusen, Gerhard und Lambert gen. Swaf, Albert Koteman, Bertold Cuse, Johannes von Böingsen (Bovuinchusen), Gerhard gen. Vasel, Hermann Schmied von Asbeck (Faber de Asbeke), der Kleriker Petrus von Opherdicke (Ophirrike), Bruder Lambert und Bruder Heidenreich, Konversen in Oelinghausen. Datum 1344 Aug. 25 (in crastino sancti Bartholomei apostoli).

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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