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Alzey: Kaufbrief über einen Keller zu Alzey an das Antoniter-Kloster daselbst
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 1 Orte, Buchstabe A >> 1.4 Alzey
1484 April 13
Alzey, Antoniter
Aufertigung Pergemant, 2 Siegel an Presseln
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff dienstag nach dem heiligen Palmetage 1484
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Alzey: Conradt Koler, Bürger, des Rats und Gerichts zu Alzey (Altzey) und Engel, seine Hausfrau, bekunden, daß sie Herrn Johann Ingelheimer, Praezeptor des Konvents St. Anthonius zu Alzey (Altzey) und dessen Nachfolger ihren Keller unter ihrem Haus vor der Burg 'in der Helle' zwischen Peter von badenheim und Clas Bott(-enn) mit allem Zubehör für ein unbenannte Summe Geldes verkaufen, sich verpflichten, etwaige Zinslasten schadlos abzutun, dem Antoniterhaus ein Vorkaufsrecht auf ihr Haus über dem Keller einräumen, dei Benutzung er Türe zwischen Peter von Badenheim und ihrem Haus, Ausbau des Kellers und ein Luftloch, daraus in ihren Hof gestatten.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Indorsate: R., 15. Jh.: littera cell. prone castr.; 16. Jh.: den Keller bei der Landtschreiberei
Vermerke (Urkunde): Siegler: Fridderiche Lauwer, Jacob von Wörrstadt (Werstat), Schöffen des Gerichts zu Alzey (Altzey)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.