D 701, 307
D 701 Grafschaft Tecklenburg - Akten
Grafschaft Tecklenburg - Akten >> 7. Ämter Freudenberg und Uchte >> 7.2. Angelegenheiten der Eingesessenen
1536-1707
Enthaeltvermerke: enthält: 1. Beschwerde der Eingesessenen des Amts Freudenberg über den Drosten von Merode wegen des Pfändens von Pferden aufgrund verweigerter Burg- und Wochendiensten, 1672; 2. Streit der Eingesessenen zu Warmsen im Amt Stolzenau und denen zu Uchte wegen der Schweinetrift im Lohe und Warmser Fledder, 1689; 3. Eingesessene des Amts und des Fleckens Freudenberg ./. Johann Lahmeyer zum Lahoffe, 1682; 4. Beschwerden der Einwohner des Amts und Fleckens Freudenberg: u.a. über die Akzise, Dienste, harte Strafen, Abschaffung des Landgerichts, 1669; 5. Johann Moritz Herr zu Zöstelberg an den tecklenburgischen Drosten zu Uchte Philipp Friedrich von Breitbach wegen Lehen, 1675; 6. Georg Wilhelm Herzog zu Braunschweig-Lüneburg an den Grafen Hans Adolf: Streit des Stifts Bassum mit den Beamten zu Freudenberg über einen Zehnten und Mühlenstau, 1678; 7. Bitte des Woler Schnawe zu Freudenberg wegen eines Zahlungsaufschubs von seiner Meierstätte zu Eschenhausen, 1663; 8. Schreiben aus Celle wegen des rückständigen Zehnten des Stifts Bassum, 1680; 9. Klage der Beamten zu Freudenberg über die Äbtissin zu Bassum: Arrest auf die wegen des Anmarschs münsterischer Truppen nach Bassum geflüchtete Habe aufgrund des strittigen Bracklandes, 1677; 9a. Klage der Catharina Schröders wegen eines Eheversprechens, 1679; 10. Konsens des Grafen Johann Adolf für die Einwohner zu Freudenberg zur Aufnahme eines Darlehens wegen der brandenburgischen Einquartierung und des Durchmarschs der Franzosen, 1680; 11. Drost von Merode: Streit mit Hinrich Küsters, Grenzstreit mit den Harpstedern, 1676; 12. Erklärung der Einwohner des Amts und Fleckens Freudenberg zu Steuern und ihren Beschwerden, 17. Jh.; 13. von Polhelm und Meier (Otto von) Hitzfeldt ./. Einwohner zu Freudenberg, 1681; 14. Beschwerde der Äbtissin zu Bassum über die eigenmächtige Wahl eines Schulmeisters durch die Einwohner zu Freudenberg, 1681; 15. Braunschweig-Lüneburg. Regierung zu Celle wegen des Zehnten des Stifts Bassum, 1679; 16. Notarielle Erklärung des Bürgermeisters und der Vorsteher zu Freudenberg: Leugnung des Aufwiegelns der Untertanen zum Prozeß gegen den Rentmeister, Einsetzung einer Kommission durch den Grafen Mauritz, 1668; 17. Major Reusches ./. Licent Spül wegen geliehener Gelder, Entrichtung von Geldern nach Frankfurt als Kammerziele, Abschaffung des Schulmeisters, 1682; 18. Bericht des Friedrich Christian Delbrügge aus Bassum: Kauf des Schnelsager Kampes, 1695 19. Vermerke über verschiedene Prozesse, darin: Zollverwalter Spill ./. Drost Berninghausen, 1694-1696; 20. Erklärung der Regierung zu Kassel zu den Beschwerden der Freudenberger, 1669; 21. Beschwerde der Einwohner zu Freudenberg über die Aufdrängung eines unstudierten Schulmeisters durch die Äbtissin zu Bassum, 1681; 22. Protokoll über die Untersuchung gegen Bürgermeister und Vorsteher wegen der eingereichten Klage in Kassel gegen den Grafen von Tecklenburg, 1668; 23. Protest der Frau Drostin von Berninghausen zum Prozeß Meier zur Velpe ./. Erben Hausbrandt, 1707; 24. Attest des Gerhard Lengerke wegen der Prüfung der Rechnungen, desgl. der Gertrud von Berninghausen geb. von Raesfeld, 1692, 1695; 25. Supplik der Eingesessenen zu Freudenberg, Bassum und Loge: Belassen der Kommission, 1672; 26. Eingesessene zu Freudenberg ./. Henrich Koster: Einwände gegen dessen Befreiung von den bürgerlichen Lasten wegen des ausgeübten Handels, 1678; 27. Graf Johann Adolf wegen der Forderungen des Drosten zu Diepenau Henrich von Cornberg, 1679, 1684; 28. Henrich Neuhaus Nickels Sohn zu Freudenberg ./. Major Rusche wegen der Neuhäuser-Stätte zu Osterbinden, 1666; 29. Verzeichnis sämtlicher Eingesessener des Amtes Uchte, 17. Jh.; 30. Alexander Graf von Velen an den Grafen Mauritz von Bentheim-Tecklenburg: Lehnshoheit von Hessen-Kassel, 1669; 31. Gravamina der Eingesessenen zu Freudenberg und Uchte gegen die braunschweigischen Beamten zu Stolzenau, o. D.; 32. Deduktion zu den Auseinandersetzungen mit dem fürstlich braunschweigisch-lüneburgischen Hause Ehrenburg über die Landeshoheit im Dorf Neuenkirchen, 17. Jh.; 33. Belehnung des Lodewich Balcke durch den Grafen Jost zu Hoya mit dem neuerbauten Haus vor dem Mühlentor vor dem Flecken Uchte als Burglehen, 1536; 34. desgl. des Gert Balcke durch den Grafen Adolf zu Bentheim-Tecklenburg, 1623; 35. Beschwerde der Eingesessenen zu Freudenberg über die geforderten kaiserlichen Kammerzieler, 1687; 36. D. Bernhard Greve an den Graf von Bentheim-Tecklenburg wegen eines Tages zu Kassel in der Uchtischen Sache, 1605; 37. Extraordinäre Freudenbergsche Amtsrechnung, 1697-1698; 38. desgl, 1699-1700; 39. desgl., 1700-1701; 40. Mauritz Graf zu Bentheim-Tecklenburg an den Drosten zu Freudenberg Bartholomäus Polhelm: Gelöbnis bei der hessischen Belehnung bzw. Huldigung betr. Öffnung der Schlösser, 1669
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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09.01.2026, 11:24 MEZ
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