Berechnung und Verwendung des Schellenberger und Vaduzer Kaufschillings, Schuldenfeststellung durch den Agenten J.C. Roth in Wien, Einsprüche des Grafen Jakob Hannibal von Hohenems sowie des Vormundschaftsanwalts Dr. Dietrich beim Reichshofrat über angeblich einseitige Berechnung und Verwendung der Kaufschillinge und Stellungsnahme der subdelegierten Kommission dazu, auf die Gemeinden Vaduz und Schaan gelegte Schuldkapitalien; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
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Berechnung und Verwendung des Schellenberger und Vaduzer Kaufschillings, Schuldenfeststellung durch den Agenten J.C. Roth in Wien, Einsprüche des Grafen Jakob Hannibal von Hohenems sowie des Vormundschaftsanwalts Dr. Dietrich beim Reichshofrat über angeblich einseitige Berechnung und Verwendung der Kaufschillinge und Stellungsnahme der subdelegierten Kommission dazu, auf die Gemeinden Vaduz und Schaan gelegte Schuldkapitalien; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
StAA, Fürststift Kempten, Archiv Akten 2985
BayHStA, Fürststift Kempten/NA, A 2088
Fürststift Kempten, Archiv
Fürststift Kempten, Archiv >> CLXIV Lit. E - Hohenems: Schuldenwesen
1699-1714
Darin: Ladung der Gläubiger des verstorbenen Grafen Franz Carl und des Grafen Jakob Hannibal von Hohenems vor die kaiserliche Administrationskommission, desgl. des Grafen Jakob Hannibal und der Erben des verstorbenen Fürsten Johann Adam von Liechtenstein wegen der noch nicht ganz getilgten Schulden, besonders der Graubündner und Feldkircher Forderungen (1713 X 13)
Fürststift Kempten, Archiv
ungehefteter Akt mit Papierumschlag; Umfang (Seite/Blatt): 85 Bl.
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: N. CLXIV Lit. E n. 13
Hohenems, Franz Carl Gf. v.
Hohenems, Jakob Hannibal (d.J.) Gf. v.
Liechtenstein, Johann Adam Andreas Fst. v.
Vaduz (Liechtenstein) [Grafschaft]
Schellenberg (Liechtenstein) [Herrschaft]
Feldkirch (Vorarlberg), Bürger
Graubünden (Schweiz) [Republik]
Reichshofrat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ