1405 Juni 2 - Weinsberg (in oppido Winsperg ... in ecclesia parrochiali ...) Johannes Reigerer (Reygerer), geschworener Notar in Weinsberg, beurkundet: In seiner Gegenwart und in der gen. Zeugen entschieden der gemeine Obmann Johannes, Dekan des Landkapitels Weinsberg, Hermann von Brehmen (Bremen), Pfarrer in Kochertürn (Kochendürn), der Kaplan Wipert, Pleban in Oedheim (Ödehein), und Johann, Pleban in Gochsen (ggoßhein [so!]), als Zusätze des Klosters Schöntal einerseits sowie Petrus Pfeil (Pfyle), Pfarrer in [Neckar-]Sulm (Sulme), Johann, Pleban in Erlenbach (Erelbach), und Johann Holzapfel (Holtzapfel), Pfarrer in Obergriesheim (superiori Grießhein), als Zusätze des Bernold von Talheim (Talhein) d.Ä., Edelknecht, und der Gemeinde des Dorfs Sülzbach (Sulczpach) im gen. Bistum andererseits aufgrund eines Consiliums von Dekan und Kapitel des Domstifts Würzburg und anderer Rechtsgelehrter wegen der Baulast [am Turm] der Pfarrkirche zu Sülzbach einstimmig wie folgt: Abt und Konvent von Schöntal sind von Rechts wegen zu einem Beitrag zur Kirchenfabrik, zum Bau und zur Wiederherstellung der Pfarrkirche in Sülzbach nicht verpflichtet. - Die Mönche Konrad Krebs (Krebß), Prior, und Heinrich, Verwalter oder Bursar des Klosters Schöntal, forderten hierüber ein oder mehrere Notariatsinstrumente. - Der Notar beglaubigt dies mit seinem Signet und seinem Namen. Zeugen: 1) Herr Heinrich Geywer, Pleban in Kirchensall (-salle), 2) Herr Konrad, Kaplan in Neufels (Nüwenfels), 3) Herr Heinrich gen. Heberer, Vikar in Oedheim, und 4) Herr Johann Krämer (Institoris), Vikar in Weinsberg Ausf. Perg., lat., besch. - 1 Notariatsssignet mit U.: Joh[ann]es Reigerer - Rv.: Instrumentum composicionis super campanili in Sülczbach prope Winsperg Lit.: Württembergische Regesten Bd. 1,2 Nr. 14574 S. 585: Geistliche Verwaltung Weinsberg, Kopie.