Südfriedhof (Bestand)
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Best. 756
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Einleitung
Mit der Eröffnung des Südfriedhofs am 1. April 1901 wurde eine neue Einteilung der Beerdigungsbezirke notwendig. Der neue Friedhof wurde zuständig für die Beerdigungen aus den Pfarreien des südlichen Altstadtbezirks (St. Maria Lyskirchen, St. Jakob, St. Johann Baptist, St. Severin, St. Pantaleon) und der Pfarre St. Paul in der Neustadt. Weiterhin gehörten zu dem Bezirk die Vororte Bayenthal, Arnoldshöhe, Marienburg, Mannsfeld, Raderberg, Raderthal, Zollstock und Sülz. Der Südfriedhof erhielt eine eigene Verwaltung. Sie bestand aus dem Friedhofsverwalter (ab 1916 Friedhofsinspektor) Carl Nilgen und 20 Arbeitern (1913). Dem Friedhof unterstand auch noch der Friedhof Bayenthal, der mit dem 31. Dezember 1903 für allgemeine Reihengrab-Beerdigungen geschlossen und somit nur noch für Beerdigungen in Eigengräbern benutzt wurde.
Nach den "Ausführungsbestimmungen" zur Begräbnis- und Friedhofsordnung vom 19. Juli 1917 bildete das zum Südfriedhof gehörende Gebiet den I. Beerdigungsbezirk. Er erstreckte sich vom Rhein an der Südbrücke bis zur Stadtgrenze bei Rodenkirchen, von dort bis zur Gleuler Straße, dann entlang der Zülpicher Straße bis zur Reichsbahn und entlang des Bahndamms zum Rhein.
Mit der Umorganisation von 1934 wurde der Gartenbezirk II mit der Friedhofsverwaltung des Südfriedhofs vereinigt, unter Leitung des Gartenbauoberinspektors Bornheim. Im Jahre 1951 erfolgte die Trennung beider Verwaltungen, wobei der Gartenbezirk II in den vergrößerten Gartenbezirk Süd aufging. Die vorliegenden Gräberlisten der Fliegeropfer und gefallenen Soldaten wurden am 28. Juli 1987 von Dr. Kleinertz im Verwaltungsgebäude des Südfriedhofs übernommen. Sie wurden unter Nr. 1010 akzessioniert. Die Findbuchnummern 27 - 74 wurden 1994 übernommen (Acc. 1578).
Mit der Eröffnung des Südfriedhofs am 1. April 1901 wurde eine neue Einteilung der Beerdigungsbezirke notwendig. Der neue Friedhof wurde zuständig für die Beerdigungen aus den Pfarreien des südlichen Altstadtbezirks (St. Maria Lyskirchen, St. Jakob, St. Johann Baptist, St. Severin, St. Pantaleon) und der Pfarre St. Paul in der Neustadt. Weiterhin gehörten zu dem Bezirk die Vororte Bayenthal, Arnoldshöhe, Marienburg, Mannsfeld, Raderberg, Raderthal, Zollstock und Sülz. Der Südfriedhof erhielt eine eigene Verwaltung. Sie bestand aus dem Friedhofsverwalter (ab 1916 Friedhofsinspektor) Carl Nilgen und 20 Arbeitern (1913). Dem Friedhof unterstand auch noch der Friedhof Bayenthal, der mit dem 31. Dezember 1903 für allgemeine Reihengrab-Beerdigungen geschlossen und somit nur noch für Beerdigungen in Eigengräbern benutzt wurde.
Nach den "Ausführungsbestimmungen" zur Begräbnis- und Friedhofsordnung vom 19. Juli 1917 bildete das zum Südfriedhof gehörende Gebiet den I. Beerdigungsbezirk. Er erstreckte sich vom Rhein an der Südbrücke bis zur Stadtgrenze bei Rodenkirchen, von dort bis zur Gleuler Straße, dann entlang der Zülpicher Straße bis zur Reichsbahn und entlang des Bahndamms zum Rhein.
Mit der Umorganisation von 1934 wurde der Gartenbezirk II mit der Friedhofsverwaltung des Südfriedhofs vereinigt, unter Leitung des Gartenbauoberinspektors Bornheim. Im Jahre 1951 erfolgte die Trennung beider Verwaltungen, wobei der Gartenbezirk II in den vergrößerten Gartenbezirk Süd aufging. Die vorliegenden Gräberlisten der Fliegeropfer und gefallenen Soldaten wurden am 28. Juli 1987 von Dr. Kleinertz im Verwaltungsgebäude des Südfriedhofs übernommen. Sie wurden unter Nr. 1010 akzessioniert. Die Findbuchnummern 27 - 74 wurden 1994 übernommen (Acc. 1578).
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
10.06.2025, 08:12 MESZ