Best. 72: Stadtbibliothek (Bestand)
Show full title
Bestände des Stadtarchivs Mainz >> Hessisches Archiv 1814/16-1945 (Best. 70 ff.)
1780 - 1954
Eine im Sommer 1979 notwendig gewordene Personalveränderung veranlaßte das Amt 4031 - Stadtbibliothek und Stadtarchiv - als Träger der drei Kulturinstitute Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Öffentliche Bücherei zu einer Ablieferung der gemeinsamen Altregistratur an das Stadtarchiv. Diese Ablieferung, die die Zeit von 1814-1978 umfaßt, wurde in zwei Zugänge getrennt: Zugang 1979/46 (Zeit bis 1945), Zugang 1979/47 (Zeit nach 1945). Diese zeitliche Trennung erschien angebracht, um eine bessere Eingliederung in das Beständesystem des Mainzer Stadtarchivs zu ermöglichen und diese thematisch zu vervollständigen. Hier soll auf das Schriftmaterial des ersten Zuganges näher eingegangen werden, das die Zeit bis 1945 dokumentiert und somit der hessischen Zeit zugeordnet wird. Einige Aktenbündel, die provienzmäßig bei der Stadtbibliothek erwachsen sind, aber bisher im Bestand 70 (allgemeine Verwaltung der hessischen Zeit) verwahrt wurden, sind ebenfalls in den neuen Bestand einbezogen worden. Die ca. 200 Akteneinheiten (6,5 lfd. Rgm.) werden im Stadtarchiv Mainz unter der Bestandsnummer 72 geführt. Der Bestand umfaßt Aktenmaterial aller drei Institute (also: Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Öffentliche Bücherei), die in dem Gebäude der Stadtbibliothek räumlich vereint sind. Die räumliche Vereinigung des bis zum Jahr 1962 ebenfalls mit der Stadtbibliothek verbundenen Gutenberg-Museums findet in vorliegendem Bestand nur Niederschlag in den Rechenschafts- und Tätigkeitsberichten. Vorgesehen war eine der eigentlichen Bearbeitung der Akten vorhergehende grobe Vorsortierung, die dann durch eine laufende Verzeichnung ersetzt wurde, um einen doppelten Arbeitsaufwand, besonders bei den älteren unbeschrifteten Akten, zu vermeiden. Eine nach Provienienz der einzelnen Institute getrennte Darstellung ergab sich somit erst nach der Verzeichnung, durch die anschließende Klassifikation. Hier werden 4 Hauptgruppen genannt: 1. Allgemeine Verwaltung, 2. Stadtbibliothek, 3. Stadtarchiv, 4. Öffentliche Bücherei, wobei die erste Gruppe Archivalien enthält, die entweder die Stadtbibliothek in der Funktion als Verwaltungsorgan der drei Kulturinstitute behandeln oder Archivalien, die durch die räumliche Vereinigung nicht eindeutig einem Institut zugeordnet werden können. Der vorliegende Bestand bildet keine abgeschlossene Einheit. Infolge Auslagerung im 2. Weltkrieg befinden sich noch heute einige Faszikel über Angelegenheiten der Kulturinstitute im Archivdepot Lübben, unter der Zuständigkeit der staatlichen Archivverwaltung der DDR in Potsdam
verzeichnet Mai 1980
Busch, Jürgen (Hrsg.), De Bibliotheca Moguntina. Festschrift der Stadtbibliothek Mainz zum 50jährigen Bestehen ihres Gebäudes Rheinallee 3 B am 07.11.1962. Mainz 1963; Falck, Ludwig, Archive in Mainz: Das Stadtarchiv, in: Der Archivar 28, 1975, Sp. 307-310; Artikel "Stadtarchiv Mainz" in Minerva - Handbuch "Archive" 1974, S. 598-602
Form und Inhalt: Eine im Sommer 1979 notwendig gewordene Personalveränderung veranlaßte das Amt 4031 - Stadtbibliothek und Stadtarchiv - als Träger der drei Kulturinstitute Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Öffentliche Bücherei zu einer Ablieferung der gemeinsamen Altregistratur an das Stadtarchiv. Diese Ablieferung, die die Zeit von 1814-1978 umfaßt, wurde in zwei Zugänge getrennt: Zugang 1979/46 (Zeit bis 1945), Zugang 1979/47 (Zeit nach 1945). Diese zeitliche Trennung erschien angebracht, um eine bessere Eingliederung in das Beständesystem des Mainzer Stadtarchivs zu ermöglichen und diese thematisch zu vervollständigen. Hier soll auf das Schriftmaterial des ersten Zuganges näher eingegangen werden, das die Zeit bis 1945 dokumentiert und somit der hessischen Zeit zugeordnet wird. Einige Aktenbündel, die provienzmäßig bei der Stadtbibliothek erwachsen sind, aber bisher im Bestand 70 (allgemeine Verwaltung der hessischen Zeit) verwahrt wurden, sind ebenfalls in den neuen Bestand einbezogen worden. Die ca. 200 Akteneinheiten (6,5 lfd. Rgm.) werden im Stadtarchiv Mainz unter der Bestandsnummer 72 geführt. Der Bestand umfaßt Aktenmaterial aller drei Institute (also: Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Öffentliche Bücherei), die in dem Gebäude der Stadtbibliothek räumlich vereint sind. Die räumliche Vereinigung des bis zum Jahr 1962 ebenfalls mit der Stadtbibliothek verbundenen Gutenberg-Museums findet in vorliegendem Bestand nur Niederschlag in den Rechenschafts- und Tätigkeitsberichten. Vorgesehen war eine der eigentlichen Bearbeitung der Akten vorhergehende grobe Vorsortierung, die dann durch eine laufende Verzeichnung ersetzt wurde, um einen doppelten Arbeitsaufwand, besonders bei den älteren unbeschrifteten Akten, zu vermeiden. Eine nach Provienienz der einzelnen Institute getrennte Darstellung ergab sich somit erst nach der Verzeichnung, durch die anschließende Klassifikation. Hier werden 4 Hauptgruppen genannt: 1. Allgemeine Verwaltung, 2. Stadtbibliothek, 3. Stadtarchiv, 4. Öffentliche Bücherei, wobei die erste Gruppe Archivalien enthält, die entweder die Stadtbibliothek in der Funktion als Verwaltungsorgan der drei Kulturinstitute behandeln oder Archivalien, die durch die räumliche Vereinigung nicht eindeutig einem Institut zugeordnet werden können. Der vorliegende Bestand bildet keine abgeschlossene Einheit. Infolge Auslagerung im 2. Weltkrieg befinden sich noch heute einige Faszikel über Angelegenheiten der Kulturinstitute im Archivdepot Lübben, unter der Zuständigkeit der staatlichen Archivverwaltung der DDR in Potsdam
Busch, Jürgen (Hrsg.), De Bibliotheca Moguntina. Festschrift der Stadtbibliothek Mainz zum 50jährigen Bestehen ihres Gebäudes Rheinallee 3 B am 07.11.1962. Mainz 1963; Falck, Ludwig, Archive in Mainz: Das Stadtarchiv, in: Der Archivar 28, 1975, Sp. 307-310; Artikel "Stadtarchiv Mainz" in Minerva - Handbuch "Archive" 1974, S. 598-602
verzeichnet Mai 1980
Busch, Jürgen (Hrsg.), De Bibliotheca Moguntina. Festschrift der Stadtbibliothek Mainz zum 50jährigen Bestehen ihres Gebäudes Rheinallee 3 B am 07.11.1962. Mainz 1963; Falck, Ludwig, Archive in Mainz: Das Stadtarchiv, in: Der Archivar 28, 1975, Sp. 307-310; Artikel "Stadtarchiv Mainz" in Minerva - Handbuch "Archive" 1974, S. 598-602
Form und Inhalt: Eine im Sommer 1979 notwendig gewordene Personalveränderung veranlaßte das Amt 4031 - Stadtbibliothek und Stadtarchiv - als Träger der drei Kulturinstitute Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Öffentliche Bücherei zu einer Ablieferung der gemeinsamen Altregistratur an das Stadtarchiv. Diese Ablieferung, die die Zeit von 1814-1978 umfaßt, wurde in zwei Zugänge getrennt: Zugang 1979/46 (Zeit bis 1945), Zugang 1979/47 (Zeit nach 1945). Diese zeitliche Trennung erschien angebracht, um eine bessere Eingliederung in das Beständesystem des Mainzer Stadtarchivs zu ermöglichen und diese thematisch zu vervollständigen. Hier soll auf das Schriftmaterial des ersten Zuganges näher eingegangen werden, das die Zeit bis 1945 dokumentiert und somit der hessischen Zeit zugeordnet wird. Einige Aktenbündel, die provienzmäßig bei der Stadtbibliothek erwachsen sind, aber bisher im Bestand 70 (allgemeine Verwaltung der hessischen Zeit) verwahrt wurden, sind ebenfalls in den neuen Bestand einbezogen worden. Die ca. 200 Akteneinheiten (6,5 lfd. Rgm.) werden im Stadtarchiv Mainz unter der Bestandsnummer 72 geführt. Der Bestand umfaßt Aktenmaterial aller drei Institute (also: Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Öffentliche Bücherei), die in dem Gebäude der Stadtbibliothek räumlich vereint sind. Die räumliche Vereinigung des bis zum Jahr 1962 ebenfalls mit der Stadtbibliothek verbundenen Gutenberg-Museums findet in vorliegendem Bestand nur Niederschlag in den Rechenschafts- und Tätigkeitsberichten. Vorgesehen war eine der eigentlichen Bearbeitung der Akten vorhergehende grobe Vorsortierung, die dann durch eine laufende Verzeichnung ersetzt wurde, um einen doppelten Arbeitsaufwand, besonders bei den älteren unbeschrifteten Akten, zu vermeiden. Eine nach Provienienz der einzelnen Institute getrennte Darstellung ergab sich somit erst nach der Verzeichnung, durch die anschließende Klassifikation. Hier werden 4 Hauptgruppen genannt: 1. Allgemeine Verwaltung, 2. Stadtbibliothek, 3. Stadtarchiv, 4. Öffentliche Bücherei, wobei die erste Gruppe Archivalien enthält, die entweder die Stadtbibliothek in der Funktion als Verwaltungsorgan der drei Kulturinstitute behandeln oder Archivalien, die durch die räumliche Vereinigung nicht eindeutig einem Institut zugeordnet werden können. Der vorliegende Bestand bildet keine abgeschlossene Einheit. Infolge Auslagerung im 2. Weltkrieg befinden sich noch heute einige Faszikel über Angelegenheiten der Kulturinstitute im Archivdepot Lübben, unter der Zuständigkeit der staatlichen Archivverwaltung der DDR in Potsdam
Busch, Jürgen (Hrsg.), De Bibliotheca Moguntina. Festschrift der Stadtbibliothek Mainz zum 50jährigen Bestehen ihres Gebäudes Rheinallee 3 B am 07.11.1962. Mainz 1963; Falck, Ludwig, Archive in Mainz: Das Stadtarchiv, in: Der Archivar 28, 1975, Sp. 307-310; Artikel "Stadtarchiv Mainz" in Minerva - Handbuch "Archive" 1974, S. 598-602
6,5 lfd. Rgm.
Bestand
Mainz ;
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
23.05.2025, 8:02 AM CEST