Musikangelegenheiten (Allgemeines, Gutachten, staatliche Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusiklehrern, Unterrichtserlaubnisschein u.a.)
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PrAdK 1152
PrAdK 2.1/082
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 14. Gutachten >> 14.3. Gutachten Bereich Musik >> 14.3.3. Sonstige Gutachten
1931
Enthält: Anträge, Korrespondenz und Gutachten zur staatlichen Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusiklehrern sowie zur Erteilung des Unterrichtserlaubnisscheins, Bestimmungen für die Prüfungszulassung. Beschwerden gegen Mitglieder von Prüfungsausschüssen. Brief Robert Robitscheks zur Ernennung C. Holtschneiders zu seinem Stellvertreter (Bl. 334-336). Verzeichnis der Fachberater für den Musikunterricht an höheren Lehranstalten 1931 (Bl. 212f.). Senat an den Kultusminister zum drohenden Abbau der Schulmusikreform durch die Notverordnung (Bl. 151-155). Zur Einführung von Gemeinschafts- oder Gruppenunterricht: Resolution der Aktion für Deutsches Drama und wertästhetische Erziehung, einschließlich einer Stellungnahme von v. und Moser, Resolutionen und Eingaben der Freien Gruppe Berliner Konservatorien- und Musikschulenleiter, des Berliner Tonkünstler-Vereins, Entschließung des Vorstands des Reichsverbandes Deutscher Tonkünstler und Musiklehrer, Stellungnahmen des Senats und von v. Schillings und Moser (Bl. 88-128). Erlaß zur gegenseitigen Anerkennung der preußischen, der braunschweigischen und der bremischen Prüfungsordnung für Privatmusiklehrer (Bl. 74-77). Gutachten und Stellungnahmen: Moser, Seiffert und Schreker über eine Denkschrift zur Gründung eines Reichsmusikstudienheims für Blinde (Bl. 416-418); Kahn, v. Baußnern und Schumann über die Hymne "Gruss Dir, Du deutsche Republik" von Ernst Erich Buder/E. F. Malkowsky (Bl. 360f.); Kahn und v. Baußnern über die Hymnen "Mein Deutschland kann nicht untergehn!" und "Lasst uns den Glauben an Deutschland nicht verlieren!" von Joachim Henning (Bl. 340-349); Seiffert über Darlegungen von Walter Angermünde zum Kammerton (Bl. 258-263); Moser und v. Schillings zur Fortführung eines Opernbuches von Herbert Graf (Bl. 199, 243-245); v. Schillings, Moser und Schumann über die Komposition "Die Jobsiade" von Wolfgang Jacobi/Robert Seitz (Bl. 183f.). Ministerialerlasse, Anfragen, Unterstützungsgesuche. Anfrage zu dem Komponisten Friedrich Vesely-Raymond (Bl. 396-400). Denkschrift Mosers zum Abbau der städtischen Konzertveranstaltungen und Opernbetriebe (Bl. 317-319). Auseinandersetzungen über die Propaganda für eine bestimmte Stimmung (880 Schwingungen) in Mexiko (Bl. 240-242). Internationale Gesellschaft für neue Musik über deutsche Beteiligung bei ihrem Musikfest in Oxford (Bl. 235-239). Einwerben von Spenden für Mozart- und Goethe-Feiern durch Eduard Leonhardt (Bl. 207). Berliner Gruppe freier Künstler zu den Verfügungen betr. "Doppelverdienertum" der Lehrerschaft, insbesondere der beamteten Musiklehrer (Bl. 185-190). Reichsverband Deutscher Orchester und Orchestermusiker betr. Eilmaßnahmen zur Erhaltung der Kulturorchester und Kulturtheater (Bl. 157-161). Internationale Gesellschaft für neue Musik zum Aufbau und zu den Richtlinien der Organisation (Bl. 143). Zur Besetzung einer Gesanglehrerstelle in Tokio (Bl. 31-34, 60-73, 78-86). Berliner Sinfonie Orchester zur Notlage der Orchester (Bl. 59). Direktor des Konservatoriums der Musik Klindworth-Scharwenka, Robert Robitschek, und Senat betr. zwangsweise Einstellung des einarmigen Pianisten Rudolf Horn bei dem Konservatorium durch den Schwerbeschädigten-Ausschuß (Bl. 42-56). Unterschriftenliste zum Antrag auf Einberufung des Senats und der Genossenschaft zum Thema "Der schaffende Künstler und die Kritik" (Bl. 1). Enth. u.a.: Schülerliste des Wiener Pädagogen Otto Iro (Bl. 411). Text der Kantate "Von deutscher Not" von Georg Nellius, einschließlich Brief des Verfassers und Text-Gutachten von Oskar Loerke (Bl. 362-382). Partitur der Hymnen von Joachim Henning "Mein Deutschland kann nicht untergehn!" und "Laßt uns den Glauben an Deutschland nicht verlieren!" sowie Konzertprogramm von Joachim Henning und Hermann Brünig in Barcelona mit Porträt (Bl. 343-349). "Die Note. Das Blatt der Komponisten", Apr. 1931 (Bl. 326-331). "Beschäftigung von Ausländern", Sonderdruck aus der "Deutschen Musiker-Zeitung", Jg. 1931 (Bl. 277). Satzungen des Reichsverbandes Deutscher Tonkünstler und Musiklehrer sowie der Ortsgruppen (Bl. 146-150). Foto und Broschüre ausgewählter Kritiken des Kammersängers Gustav Thümler-Walden (Bl. 69-73). Protokolle der Sitzungen des Senats und der Abteilung für Musik (teils mit vom Senat berufenen Sachverständigen für den Privatmusikunterricht): 15. Mai 1931, 11. Juni 1931, 25. Juni 1931, 20. Aug. 1931, 17. Sept. 1931, 24. Sept. 1931, 8. Okt. 1931, 29. Okt. 1931, 3. Dez. 1931, 10. Dez. 1931 (Bl. 394f., 323f., 291f., 228f., 191f., 162f., 156, 140f., 99, 57, 28f., 9-11, vgl. PrAdK 1229).
435 Bl. Microfilm/-fiche: 1152
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - M 17 - Bd. 10
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:03 MEZ