Louisa Sophia, Wildgräfin zu Dhaun und Kyrburg, Rheingräfin zu Rhein Graffenstein, Fr. zu Vinstingen, Püttlingen und Dimringen, leistet, nachdem sie ihr Onkel und Vormund Hr. Christian Carl Rheinhard, G. zu Leiningen und Dachsburg, Hr. zu Aspremont, Oberstein, Broich, Bürgel und Reypoltskirchen, dem Hr. Carolus, G. zu Ortenburg des älteren Geschlechts, G. zu Criechingen und Püttingen, Hr. der Herrschaften Seldenau, Neydegg und Egelheim, zur Ehe mit Vertrag versprochen und mit Heiratsgut und Ausstattung an Kleidern und Kleinoden standesgemäß versehen hat, wie es im Heiratsbrief ddo. Heidesheim den 14. Oktober 1741 festgehalten ist, den erforderlichen Erbverzicht gegenüber dem ganzen Rheingräflichen Haus, ausgenommen der Fahrnis und solange dieses im Mannesstamm blüht, mit Wissen ihres Ehegemahls und entsprechend dem von den Hr. Rheingrafen Johann und Johann Adolph im Jahre 1610 am 14. August zu Creutznach errichteten Vertrag. - Carolus G. zu Ortenburg stimmt diesem Verzicht voll zu.; S 1-2 und US: Louise Sophie Rheingräffin; Carl Graf zu Orttenburg.
Vollständigen Titel anzeigen
Louisa Sophia, Wildgräfin zu Dhaun und Kyrburg, Rheingräfin zu Rhein Graffenstein, Fr. zu Vinstingen, Püttlingen und Dimringen, leistet, nachdem sie ihr Onkel und Vormund Hr. Christian Carl Rheinhard, G. zu Leiningen und Dachsburg, Hr. zu Aspremont, Oberstein, Broich, Bürgel und Reypoltskirchen, dem Hr. Carolus, G. zu Ortenburg des älteren Geschlechts, G. zu Criechingen und Püttingen, Hr. der Herrschaften Seldenau, Neydegg und Egelheim, zur Ehe mit Vertrag versprochen und mit Heiratsgut und Ausstattung an Kleidern und Kleinoden standesgemäß versehen hat, wie es im Heiratsbrief ddo. Heidesheim den 14. Oktober 1741 festgehalten ist, den erforderlichen Erbverzicht gegenüber dem ganzen Rheingräflichen Haus, ausgenommen der Fahrnis und solange dieses im Mannesstamm blüht, mit Wissen ihres Ehegemahls und entsprechend dem von den Hr. Rheingrafen Johann und Johann Adolph im Jahre 1610 am 14. August zu Creutznach errichteten Vertrag. - Carolus G. zu Ortenburg stimmt diesem Verzicht voll zu.; S 1-2 und US: Louise Sophie Rheingräffin; Carl Graf zu Orttenburg.
Grafschaft Ortenburg Urkunden 3267
Ortenburg Archiv Urkunden 2702/I (1741 X 14)
Zusatzklassifikation: O
Grafschaft Ortenburg Urkunden
Grafschaft Ortenburg Urkunden >> 1701-1800
1741 Oktober 14
Pap.-Heft
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: 2 SI auf schwarz-weiß-roter Seidenschnur.
Überlieferung: Or.
Ausstellungsort: Heidesheim
Originaldatierung: Geschehen Heidesheim den 14ten octobris.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1741
Monat: 10
Tag: 14
Überlieferung: Or.
Ausstellungsort: Heidesheim
Originaldatierung: Geschehen Heidesheim den 14ten octobris.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1741
Monat: 10
Tag: 14
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:41 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.5 Kleinere weltliche Territorien im bayerischen Reichskreis (Tektonik)
- Grafschaft Ortenburg (Tektonik)
- Grafschaft Ortenburg Urkunden (Bestand)
- 1701-1800 (Gliederung)