Ludwig von Andernach und seine Ehefrau Else von Mauchenheim verkaufen Kurfürst Philipp von der Pfalz ihr Viertel am Dorf Dietersheim an der Nahe oberhalb von Bingen mit ausführlichem, summarisch aufgezähltem Zugehör für 190 Gulden und quittieren den Empfang. Sie versichern, dass es sich um freies und unbelastetes Eigentum handelt, übergeben dies mit Mund, Hand und Halm vor Schultheißen, Richtern und Gericht zu Diedersheim, versprechen Währschaft, lösen bisherige Eide auf sich und weisen die von Diedersheim an, fortan dem Pfalzgrafen und seinen Erben zu huldigen und gehorsam zu sein. Sie versprechen die Übergabe von dazugehörigem Schriftgut binnen Monatsfrist. Ihr Sohn Klaus und ihre Tochter Else beurkunden ihre Zustimmung.