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Wechselsachen (Teil 5)
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Enthält u. a.:
- Kapitän von Seydlitz in Glogau wegen einer Wechselforderung des Kaufmanns Joachim Justus Baars in Berlin bzw. des Hamburger Juden Getting, Mai 1776
- Witwe Charlotta Albertina von Bartikowski geb. von Kleist wegen Herausgabe von Dokumenten durch die standesherrschaftliche Regierung Militsch, 1776
- Gold- und Silberarbeiter Samuel Schultze ./. Wäschische Erben, 1777
- Handelsleute Rösner und Comp. in Kuttelberg bei Troppau ./. Kaufmann Bartsch in Breslau, 1778
- Wechselforderung des Juden Moises Abraham Fraenckel an Andreas von Garnier auf Schönfeld, Jan. - April 1778
- Prozess des Kaufmanns Karl Friedrich Heymann in Landshut gegen die Juden David und Samuel Wolf wegen Wechselforderungen, Sept. 1778
- Kreditwesen des Carl Emmanuel von Hoffstedt, 1778
- Breslauer Kaufmannschaft wegen modus procedendi in Wechselsachen, 1779
- Wolfgang und Jacob Schaubert in Breslau ./. Witwe des Nathanael Ebel in Berlin, Inhaberin einer privilegierten Fischbeinreißerei, 1779
- Johann Graf von Dunin, Kanoniker am Kreuzstift in Breslau, wegen Wechselschulden an Christian Friedrich Kandler, 1780
- Kaufmann Peter Brameyer, Breslau, ./. Kaufmann Georg Markus Helfensteiner, 1780
- Friedrich Benjamin Schleicher, Polizeibürgermeister in Trebnitz, ./. von Wobersnow, 1780
- Wechselforderungen von Salomon Levy Witwe & Erben in Berlin, des Kaufmanns Salomon Grüneberg in Frankfurt/O. und des Schutzjuden Hirsch Nathan Bendix in Berlin an den Tuchhändler Daniel Kolshorn in Schwiebus, Aug. 1782
- Regimentsquartiermeister Heinrich Leidemit in Brandenburg an der Havel ./. Steuereinnehmer Bone in Münsterberg, 1782
- Forderungen des Kaufmanns Michael Gulewski in Kursk (Russland) an den Juden Marcus Raphael und den Kaufmann Johann Güntzel in Breslau, 1782
- Graf Potocki aus Polen ./. Graf Sobeck, 1782
- Juliane Eleonore von Günther geb. Heider in Schweidnitz ./. Carl Emanuel von Hofstedt, 1784
- Josepha von Stickin ./. Graf Oppersdorff, 1784
- Beschwerde des Bäckers Carl Wunderbrot in Dresden, 1784
- Schiffer Heinrich Schunke aus Neuscheitnig ./. Generalmajor von Sass, Kommandant von Cosel, 1784
- Johann Ernst von Beeren wegen eines von der Frau von Maltitz geb. von Seydlitz an ihn abgetretenen Wechsels des von Koschützky, 1785
- Wechselforderung des Berliner Schutzjuden Salomon Cossmann an Hauptmann Johann Wilhelm von Koppey resp. Otto Ferdinand von Dobschütz auf Rackschütz, Dez. 1784 - Jan. 1785, Juli 1785
- Herr von Falkenhayn auf Bartelsdorf ./. Gräfin Dyherrn in einer Wechselsache beim Kauf der Güter Polnisch Marchwitz, Kreis Namslau, und Nassadel, Kreis Kreuzburg, 1785
- Fabrikant Hartwig Friedrich Wehrmann in Magdeburg ./. Witwe des Kaufmanns Samuel Gottlieb Neumann in Greifenberg, 1785
- Wechselklage des Berliner Schutzjuden Isaac Jacob Salomon gegen von Kottwitz auf Blocksdorf, Jan. 1786
- Sophia Smolikowa verehel. Franz Wolny in Lissau bei Lublinitz in Sachen ihres Mannes ./. den Juden Jakob Joachim, 1787
- Hofkammersekretär Johann Bukow von Hirschfeld aus Wien ./. Herfft in Breslau, 1787
- Kaufmann Ernst Friedrich Schaeffer in Hirschberg ./. Magnus Lazarus und Bankier Holtzecker, 1786 - 1787
- Jakobi in Wien ./. Marquis de Cavalcabo, Dolmetscher in Breslau, 1786 - 1787
- Gesuch der Klossmann in Hebendorf bei Reichenbach wegen ihres Prozesses mit Christian Gottfried Pflug, 1787
- Stallmeister Johann Christian Kühnel ./. Kretschmer Freudenberg in Breslau, 1788
- Kommerzienrat Genedl in Neurode wegen seiner Forderungen an die Handlung Platner in Triest, 1789 - 1790
- Kaufmannswitwe Becker in Grünberg, verehelichte von Spisky in Herrnstadt ./. den Juden Lipmann Marcus in Grünberg, 1789
- Rittmeister Carl Gustav von Erichsen ./. Oberstleutnant Johann Georg von Schill, 1788 - 1789
- Wechselforderung des Berliner Schutzjuden Meyer David Borchardt an Heinrich von Bunau auf Breczincke bei Gleiwitz, (1788) März 1789.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.