Dank für Unterstützung der Arbeit des Nationalmuseums in Saint-Germain-en-Laye
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LLA 013/041
LLA Lindenschmit, Ludwig d. Ä.
Lindenschmit, Ludwig d. Ä. >> Korrespondenz >> Briefe an LLA/RGZM
1880-03-20
Inhalt/Beschreibung/Darin: "Monsieur,
Sie haben für das Museum in Saint Germain en Laye mit Hilfe der führenden Archäologen aus Baden, Bayern, Hessen, des Herzogtums Nassaus, der preußischen Rheinprovinzen und Württemberg eine komplette Liste der fränkischen oder merowingischen Gräberfelder und wichtigster Bestattungen erstellen lassen, die in Deutschland bekannt sind. Dank Ihrer Initiative konnten die Orte, an denen sich diese Friedhöfe konzentrieren, auf umfangreichen Karten dargestellt werden. Eine ähnliche Arbeit hat die Commisson de Geographie historique de l'ancienne France durchgeführt. Die Gesamtkarte mit allen Gegenden in denen die Franken, Gothen und Burgunder sukzessive niedergelassen haben kann nun gezeichnet und noch in diesem Jahr im merowingischen Saal des Museums gezeigt werden. Das commitée consultativ des Nationalmuseums hat in seiner letzten Sitzung am 26. Februar den freundschaftlichen Eifer und X, mit dem Sie die Entwicklung unserer nationale Altertumssammlungen gefördert haben, festgestellt und anerkannt und einstimmig beschlossen, seinen Dank, den ich die Ehre habe zu übermitteln, auszusprechen, mit der Bitte diesen im Namen des Komitees auch ihren hervorragenden Kollegen zu übermitteln:
Herrn Wagner aus Karlsruhe für die Karte des Herzogtums Baden
Herrn Falkenschläger aus München für die Bayerns
Herrn Dr. Mehlis für die des Rheinlandes
dem Kolonel de Cohausen für die des Herzogtums Nassau
dem Professor Schaaffhausen für die der preussischen Rheinprovinzen
dem Dr. E. Paulus für die Württembergs
[Grußformel],
L'adminstration des Musée nationaux
Barbet de Jouy"
Sie haben für das Museum in Saint Germain en Laye mit Hilfe der führenden Archäologen aus Baden, Bayern, Hessen, des Herzogtums Nassaus, der preußischen Rheinprovinzen und Württemberg eine komplette Liste der fränkischen oder merowingischen Gräberfelder und wichtigster Bestattungen erstellen lassen, die in Deutschland bekannt sind. Dank Ihrer Initiative konnten die Orte, an denen sich diese Friedhöfe konzentrieren, auf umfangreichen Karten dargestellt werden. Eine ähnliche Arbeit hat die Commisson de Geographie historique de l'ancienne France durchgeführt. Die Gesamtkarte mit allen Gegenden in denen die Franken, Gothen und Burgunder sukzessive niedergelassen haben kann nun gezeichnet und noch in diesem Jahr im merowingischen Saal des Museums gezeigt werden. Das commitée consultativ des Nationalmuseums hat in seiner letzten Sitzung am 26. Februar den freundschaftlichen Eifer und X, mit dem Sie die Entwicklung unserer nationale Altertumssammlungen gefördert haben, festgestellt und anerkannt und einstimmig beschlossen, seinen Dank, den ich die Ehre habe zu übermitteln, auszusprechen, mit der Bitte diesen im Namen des Komitees auch ihren hervorragenden Kollegen zu übermitteln:
Herrn Wagner aus Karlsruhe für die Karte des Herzogtums Baden
Herrn Falkenschläger aus München für die Bayerns
Herrn Dr. Mehlis für die des Rheinlandes
dem Kolonel de Cohausen für die des Herzogtums Nassau
dem Professor Schaaffhausen für die der preussischen Rheinprovinzen
dem Dr. E. Paulus für die Württembergs
[Grußformel],
L'adminstration des Musée nationaux
Barbet de Jouy"
1 Blatt
Papier
Brief
Französisch
Barbet de Jouy, Henri - Absenderin, Absender
Falkenschläger - Erwähnt
Palais du Fourne - Absenderin, Absender
Musée des antiquités
nationales - Erwähnt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
13.05.2026, 11:29 MESZ