Herzog Franz I. von Sachsen-Lauenburg, Luder Lützow, Lorenz Parkentin, Joachim Wackerbarth, Franz von Bülow, Heinrich Daldorf, Ulrich Schack, Joachim Schack, Hans Scharfenberg an einer, Christoph Elekt und Konfirmierter (Christoph I. von Schulenburg, Bischof von Ratzeburg) und das Domkapitel zu Ratzeburg an der anderen Seite versprechen dem zwischen Herzog Franz I. von Sachsen-Lauenburg und Heinrich II. von Braunschweig-Wolfenbüttel aufgerichteten Vertrag selben Datums, gemäß, in dem nach Art. 5 die Streitigkeiten zwischen Franz I. von Sachsen-Lauenburg und dem Domkapitel zu Ratzeburg durch die Herzöge Heinrich II. von Braunschweig-Wolfenbüttel und Franz Otto von Braunschweig-Lüneburg in Güte beizulegen sind, sich zu verhalten. d.d. Lüneburg am siebenden tagk des Monats Junii 1554.
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Herzog Franz I. von Sachsen-Lauenburg, Luder Lützow, Lorenz Parkentin, Joachim Wackerbarth, Franz von Bülow, Heinrich Daldorf, Ulrich Schack, Joachim Schack, Hans Scharfenberg an einer, Christoph Elekt und Konfirmierter (Christoph I. von Schulenburg, Bischof von Ratzeburg) und das Domkapitel zu Ratzeburg an der anderen Seite versprechen dem zwischen Herzog Franz I. von Sachsen-Lauenburg und Heinrich II. von Braunschweig-Wolfenbüttel aufgerichteten Vertrag selben Datums, gemäß, in dem nach Art. 5 die Streitigkeiten zwischen Franz I. von Sachsen-Lauenburg und dem Domkapitel zu Ratzeburg durch die Herzöge Heinrich II. von Braunschweig-Wolfenbüttel und Franz Otto von Braunschweig-Lüneburg in Güte beizulegen sind, sich zu verhalten. d.d. Lüneburg am siebenden tagk des Monats Junii 1554.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 725
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1554
Enthält: Ausfertigung, Pergament, von den angehängten elf Siegeln nur ein Bruchstück des vierten erhalten
Verzeichnung
1554 Juni 7 Lüneburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:01 MEZ