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Kulturgut aus beschlagnahmtem jüdischen Vermögen
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 441-3 Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe >> Nationalsozialismus, 2.Weltkrieg, Nachkriegszeit (1933-1955) >> Kulturgut aus beschlagnahmtem jüdischem Vermögen und aus besetzten Gebieten
1938-1950
Enthält: Verzeichnisse von Möbeln und Gegenständen der Kunst und des Kunstgewerbes, welche aus dem Räumungsdepot des Treuhänders im Bon Marché Straßburg durch den Beauftragten für die Sicherstellung von Kunstbesitz aus volks- und reichsfeindlichem Vermögen für die Generalverwaltung der Museen im Elsass entnommen worden sind.- Verzeichnis Im Auftrag von Herrn Dip. Ing. Will wurde von der Firma Bau v. Heydt folgende Gegenstände abgeholt.- Verzeichnis Von den Städtischen Museen zum Abtransport nach der Hohkönigsburg übergeben.- Verzeichnis von Einrichtungsgegenständen, die für die Generalverwaltung der oberrheinischen Museen und für Kurt Martin auf der Hohkönigsburg deponiert worden sind.- Quittung Vom R. K. B. wurden von der Generalverwaltung der Museen 7 Ansichten von Straßburg (Kupferstiche) abgeholt.- Quittung über die Rückgabe eines Regence-Sessels.- Handschriftliche Quittung An Schweikhardt zurück, da dessen Eigentum: 1 Sessel.- Handschriftliche Quittung An Treuhänder zurück für Reichsstatthalter: 1 Teppich.- Handschriftliche Quittung Möbel an Treuhänder zurück: 1 Vitrine.- Handschriftliche Quittung Leihgabe für das Goethemuseum, Möbel aus dem Besitz v. Türckheim.- Handschriftliche Quittung Leihgabe an Minister Gärtner: 5 Gemälde.- Handschriftliche Quittung An Treuhänder zurück für Künstlerkameradschaft: 8 Teppiche.- Verzeichnis Herr Paul Weigt, Straßburg erhält von der Generaldirektion der oberrheinischen Museen aus volks- und reichsfeindlichem Vermögen sichergestellten Kunstbesitz folgende Gegenstände.- Verzeichnis der auf Anordnung des Herrn Reichsstatthalters dem Herrn italienischen Generalkonsul aus den Beständen der Generaldirektion der oberrheinischen Museen ausgewählten Gegenstände, die dieser für seine Privatwohnung käuflich erworben hat.- 2. Verzeichnis von Möbeln, welche die Generaldirektion der oberrheinischen Museen dem Herrn italienischen Generalkonsul verkauft.- Aktennotiz über Verbleib einzelner Möbel aus den Depots der Generalverwaltung der Museen.- Verzeichnis der Möbel aus Schloss Türckheim als Leihgabe übernommen von der Generalverwaltung der oberrheinischen Museen.- Verzeichnis der dem Heeresmuseum Straßburg als langfristige Leihgabe überlassenen Waffen und militärischen Ausrüstungsgegenstände, welche aus volks- und reichsfeindlichem Vermögen durch die Generaldirektion der oberrheinischen Museen käuflich erworben wurden.- Verzeichnis Möbel und Einrichtungsgegenstände ohne Anhaltspunkte über Verbleib.- Verzeichnis von Möbeln und Gegenständen der Kunst und des Kunstgewerbes, welche aus dem Räumungsdepot des Treuhänders im Bon Marché Straßburg durch den Beauftragten für die Sicherstellung von Kunstbesitz aus volks- und reichsfeindlichem Vermögen für die Generalverwaltung der Museen im Elsass entnommen worden sind, TREU VI.- Verzeichnis von Möbeln und Gegenständen der Kunst und des Kunstgewerbes, welche aus dem Räumungsdepot des Treuhänders im Bon Marché Straßburg durch den Beauftragten für die Sicherstellung von Kunstbesitz aus volks- und reichsfeindlichem Vermögen für die Generalverwaltung der Museen im Elsass entnommen worden sind, TREU V.- Verzeichnisse von Möbeln und Gegenständen der Kunst und des Kunstgewerbes, welche durch den Beauftragten für die Sicherstellung von Kunstbesitz aus volks- und reichsfeindlichem Vermögen für die Generalverwaltung der Museen im Elsass aus folgenden Vermögen entnommen worden sind: Armand Levy; Witwe Schwörer und Sohn, Klingenthal; Burrus, Schloss Homburg bei Otmarsheim; Reinach-Werth, Niederehnheim; Galerie Aktuarius, Straßburg; Stregelmann/Stiegelmann, Straßburg; Wetta, Straßburg; Baumann und Levy, Straßburg; de Witte-Guizot, Ottrott; Besitz Tordeux de Dartein, Ottrott; A. de Dietrich, Leonardsau bei Börsch; Witwe Schützenberger, Straßburg; Haus Schulz-Wettel in Oberehnheim; Schloss de Hell, Oberehnheim; G. Schwartz, Straßburg; Edmund Bloch, Straßburg; Wetts, Straßburg; Scheidecker, Lützelhausen; Paudrier, Straßburg; Brunk von Freundeck, Tannenkirch (Kreis Rappoltsweiler); Jos. Wolff, Straßburg; Rob. Bader, Straßburg; Bloch, Straßburg; Salomon, Straßburg; Arth. Klein, Straßburg; Dr. Caen, Straßburg; Weyrich-Kirn, Rappoltsweiler; Blumenapotheke, Straßburg; Bernh. Storn, Straßburg; Sylv. Levy, Straßburg; Blum, Straßburg; Polnisches Konsulat, Straßburg; Rosenbaum, Straßburg; H. Weill, Straßburg; Bouquet-Neunreiter, Straßburg; Albert Spaeth, Straßburg; Rud. Sax, Straßburg; Greilsamer, Straßburg; Paul Weill, Straßburg.- Nachtrag zur Liste Scheidecker, Lützelhausen.- Aktenvermerk Nichtabholung der Gegenstände aus dem Inventar Dr. Ramelow.- Nachtrag zur Liste Brunk von Freundeck, Tannenkirch (Kreis Rappoltsweiler).- Nachtrag zur Liste Achille Baumann, Illkirchen-Grafenstaden.- 6 Ludwig XV-Stühle aus dem Eigentum Paul Adler, beschlagnahmt bei Kunsthändler Schweickardt, Straßburg.- Verzeichnisse von Schätzungslisten mit Namen der Betroffenen.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.