Regierungsdirektor Hellmut Lauffs (Bestand)
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7NL 121
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 7NL Nachlässe >> 7NL 121 Hellmut Lauffs
Bestandsbeschreibung: Ltd. Regierungsdirektor Hellmut Lauffs Der Pädagoge Hellmut Lauffs (1890-1985) hatte nach 1919 auch Theologie studiert. In der NS-Zeit engagierte er sich stark in der Benrather Bekenntnisgemeinde sowie 1941-1943 im Düsseldorfer Widerstandskreis um Robert Lehr. Seit 1945 leitete er das Lyzeum in Benrath, wurde Oberschulrat und schließlich von 1952 bis 1955 Ltd. Regierungsdirektor des Schulkollegiums in Düsseldorf. Im kirchlichen Bereich fungierte er bis 1964 als Referent in der Schulabteilung. Politisch war er Mitbegründer des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU. Inhalt u.a.: Lebenserinnerungen; Vorträge und Manuskripte zu Erziehungsfragen, der Bekenntnisschule und zum Verhältnis von Kirche und Politik; Brief an Präses Held mit Kritik an der Leverkusener Erklärung des Rheinischen Bruderrats (1954); Rheinischer Konvent; Predigten; Veröffentlichungen. Ergänzende Archivbestände: 6HA 005 (Handakten Lauffs); Teilnachlässe im HStA Düsseldorf sowie im Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin. Akzessionsdatum: 1985.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ