Anspruch auf verschiedene Güter, in die der Appellant auf Grund von Pfandschaften immittiert worden war, und Schadenersatz für einige gefällte Weiden, deren Wert in den Vorinstanzen unterschiedlich taxiert worden war. Das RKG remittierte die Sache am 24. Okt. 1572 an die Richter der vorigen Instanz.
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AA 0627, 3211 - K 732/1906
AA 0627 Reichskammergericht, Teil V: I-L
Reichskammergericht, Teil V: I-L >> 2. Buchstabe K
1566 - 1574 (1558 - 1574)
Enthaeltvermerke: Kläger: Gotthard von Krickenbeck gen. Ophoven, wohnhaft zu Beeck (Hzm. Geldern, Kr. Erkelenz), (Kl.) Beklagter: Gretchen Scheitgens (Schnitzgen), Witwe des Peter von Kipshoven, (Bekl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Chilian Reinhart 1566 - Dr. Martin Richard 1566 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Laurentius Wildhelm 1566 - Lic. Philipp Seiblin 1566 - Dr. Georg Rotacker 1566 - Dr. David Capito 1566 - Dr. Leopold Dick 1566 - Dr. Christoph Reffstock 1566 Prozeßart: Appellationsprozeß Instanzen: 1. Schöffen zu Wegberg (Berck) bzw. Tüschenbroich (Hzm. Jülich, Amt Wassenberg; Kr. Erkelenz) 1558 - 2. Schöffen des Hauptgerichts Wassenberg (Hzm. Jülich, Amt Wassenberg; Selfkantkr. Geilenkirchen-Heinsberg) 1562 - 3. Jül.-berg. Hofgericht Düsseldorf 1562 - 4. RKG 1566 - 1574 (1558 - 1574) Beweismittel: Kostenaufstellung des Appellanten (70 - 80). Zeugenaussagen (154 - 209). Designatio expensarum (Q 14). Beschreibung: 5 cm, 247 Bl., lose; Q 1 - 15 außer Q 6*, Q 11 fehlt.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:29 MESZ