Die Vormünder des Ludwig Gierhardts Johans verkaufen der Abtei Steinfeld dessen Haus in der Kirchgasse zu Andernach. Anthon Girhardts Johann und Sebastian Kreienprecher, Bürger zu Andernach und verordnete Vormünder des unmündigen Sohns Ludwig der Eheleute Heinrich Gierhardts Johans und Elßbeth, bekunden, dass sie mit Zustimmung der Ritter, Schöffen, Bürgermeister und Rat der Stadt Andernach Jakob Panhauß, Abt von Steinfeld, die Behausung ihres Pflegesohns in Andernach in der Kirchgasse mit allem Zubehör, neben Marie Leuters oben und dem St. Johannsaltar in der Pfarrkirche Unserer Lieben Frau unten, hinten an Johann Franck anstoßend, mit einem angrenzenden Plätzchen, das jährlich an St. Thomas bei Andernach 6 Albus Zins gibt, verkauft haben für 303 Taler, je zwei Gulden vier Albus Andernacher Währung auf den Taler gerechnet, über deren Empfang sie quittieren. Die Verkäufer versprechen Währschaft. Es siegeln die Andernacher Schöffen Stephan Ruiden und Siegmund Dreiser. Unterschrift des Johann Ruidt, geschworenen Schreibers des weltlichen Gerichts von Andernach.
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Die Vormünder des Ludwig Gierhardts Johans verkaufen der Abtei Steinfeld dessen Haus in der Kirchgasse zu Andernach. Anthon Girhardts Johann und Sebastian Kreienprecher, Bürger zu Andernach und verordnete Vormünder des unmündigen Sohns Ludwig der Eheleute Heinrich Gierhardts Johans und Elßbeth, bekunden, dass sie mit Zustimmung der Ritter, Schöffen, Bürgermeister und Rat der Stadt Andernach Jakob Panhauß, Abt von Steinfeld, die Behausung ihres Pflegesohns in Andernach in der Kirchgasse mit allem Zubehör, neben Marie Leuters oben und dem St. Johannsaltar in der Pfarrkirche Unserer Lieben Frau unten, hinten an Johann Franck anstoßend, mit einem angrenzenden Plätzchen, das jährlich an St. Thomas bei Andernach 6 Albus Zins gibt, verkauft haben für 303 Taler, je zwei Gulden vier Albus Andernacher Währung auf den Taler gerechnet, über deren Empfang sie quittieren. Die Verkäufer versprechen Währschaft. Es siegeln die Andernacher Schöffen Stephan Ruiden und Siegmund Dreiser. Unterschrift des Johann Ruidt, geschworenen Schreibers des weltlichen Gerichts von Andernach.
AA 0512, 266
AA 0512 Steinfeld, Abtei, Urkunden
Steinfeld, Abtei, Urkunden >> 1. Urkunden
1580 Januar 6
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Ausstellort: Andenach
Ausfertigung (Pergament, Deutsch) - Beide Siegel anhängend, leicht beschädigt - Rückvermerk (16. Jh.): de domo nostra Andernacensi empta anno 1580 in der kirchgassen - Alte Signatur (18. Jh.): Caps. 84 N. 1 Litt. A. Involucrum 1mum agit de domo Andernacensi
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:18 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.5. O - U (Tektonik)
- 1.2.5.21. Steinfeld (Tektonik)
- Steinfeld, Urkunden AA 0512 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)