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Gerichtsverfahren gegen den Präsidenten Christoph von Piderit wegen des Verkaufs von Vianen
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Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe >> 7. Vianen >> 7.2. Untersuchungen und Prozesse nach dem Verkauf von Vianen
1740-1751
Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Klageschrift des lippischen Fiskals gegen Chr. v. Piderit wegen des Verkaufs trotz Entgegenstehens einer Fideikommißregelung und eines Reichskammergerichtsmandates von 1725 und aufgrund des 1746 ergangenen Endurteils des Reichskammergerichts; Abschriften der Reichskammergerichtsentscheidungen und der ausgefertigten Urteile; schriftliche Materialien zum Verkauf; Annahme der Klage; Prozeßschriftgut beider Parteien; Gutachten der Universitäten Helmstedt und Göttingen sowie Tübingen (zugunsten Piderits); gedruckte Vollmacht Piderits für seinen Prokurator Jacob Christoph Kellner enthält auch: zeitgenössische Aufstellung der numerierten Prozeßakten bis Juni 1751; Aktenbeschriftung auf Blättern einer früheren Rechnung (dazu vgl. auch L 51 Nr. 165, 170, 186)
Auswärtiger Besitz
Sachakte
Auf 2 Kartons verteilt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.