Georg Vochentzer und Johann Burckhart, beide von Erbishofen [Gde. Pfaffenhofen a. d. Roth/Lkr. Neu-Ulm], bekennen, dass sie ihr Erbrecht an einer Selde in Erbishofen Leonhard ("Lienhart") Gerstlauer von Erbishofen verkauft haben. Zu der Selde gehören Haus, Hofstatt und Garten in Erbishofen zwischen den Hofstätten der Witwe des Martin Stegmann und des Johann Stegmann. Von der Selde stehen dem Ulmer Ratsherren Jodok ("Jos") Schad als Lehnsherr jährlich 5 Schilling Heller, 100 Eier und 1 Henne zu. Außerdem bei einem Besitzwechsel von dem bisherigen Inhaber 1 Schilling Heller als Weglöse und von dem neuen Besitzer 1 Schilling Heller als Handlohn. Dafür hat ihnen der Käufer 78 Gulden bezahlt. Die Verkäufer übertragen ihm daher alle Rechte, die ihnen bisher an der Selde zugestanden haben, und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf.