Schenk Christoph zu Limpurg belehnt den Claus Neiffer zu Schwäbisch Hall zu rechtem Mannlehen mit folgenden Rechten und Gülten: 8 Pfund Heller, 6 Schöffel Haber, 30 Fastnachtshühner oder dafür 30 böhmischen Groschen von der Vogtei zu Tulau (Tulaw), geben die Herren vom Stidt Comburg (Conburg), ferner Jörg Grieb von seinem Gut zu Tulau 2 Pfund Heller 60 Eier, 6 Käse auf Ostern, 4 Herbst- und 2 Fastnachthühner, von seinem Garten bei der Conpostklingen 1 Schilling 2 Hühner, ferner näher bezeichnete Gülten von Gütern zu Hagenbach, zu Altenberg, von Äckern "auf dem Geleger", zu Reubach; der Spital zu Hall gibt vom Egelsee 12 Schilling; die Kelter zu Tulau in der Eselsklinge nebst Zubehör, an Weingülten, Michel Schad von seiner Wiesen zu Michelfeld, genannt die Herzogin (1 Tagwerk) 3 Schilling; der Zent zu Feinau.
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Schenk Christoph zu Limpurg belehnt den Claus Neiffer zu Schwäbisch Hall zu rechtem Mannlehen mit folgenden Rechten und Gülten: 8 Pfund Heller, 6 Schöffel Haber, 30 Fastnachtshühner oder dafür 30 böhmischen Groschen von der Vogtei zu Tulau (Tulaw), geben die Herren vom Stidt Comburg (Conburg), ferner Jörg Grieb von seinem Gut zu Tulau 2 Pfund Heller 60 Eier, 6 Käse auf Ostern, 4 Herbst- und 2 Fastnachthühner, von seinem Garten bei der Conpostklingen 1 Schilling 2 Hühner, ferner näher bezeichnete Gülten von Gütern zu Hagenbach, zu Altenberg, von Äckern "auf dem Geleger", zu Reubach; der Spital zu Hall gibt vom Egelsee 12 Schilling; die Kelter zu Tulau in der Eselsklinge nebst Zubehör, an Weingülten, Michel Schad von seiner Wiesen zu Michelfeld, genannt die Herzogin (1 Tagwerk) 3 Schilling; der Zent zu Feinau.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 113 I U 246
B 113 I Bü 181
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 113 I Limpurg-Obersontheim, Erbschenken
Limpurg-Obersontheim, Erbschenken >> 4. Aktivlehen der Schenken von Limpurg (Ritterlehen) >> 4.2 Die Lehen im einzelnen >> 4.2.17 Neuffer, dann Keck, dann von Steinfels, dann von Auerbach (Lehen: Vogtei zu Tulau, Gülten daselbst und zu Hagenbach usw.)
1510 Januar 21 (Montag nach St. Antonius Tag)
Urkunden
Aussteller: Schenk Christoph zu Limpurg
Siegler: Schenk Christoph zu Limpurg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Siegler: Schenk Christoph zu Limpurg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:34 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Sonstige weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Limpurg-Obersontheim, Erbschenken (Bestand)
- 4. Aktivlehen der Schenken von Limpurg (Ritterlehen) (Gliederung)
- 4.2 Die Lehen im einzelnen (Gliederung)
- 4.2.17 Neuffer, dann Keck, dann von Steinfels, dann von Auerbach (Lehen: Vogtei zu Tulau, Gülten daselbst und zu Hagenbach usw.) (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland