Warten auf den Notarzt - Ärger um Notfallversorgung in Waldshut-Tiengen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/024 R130017/201
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/024 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2013
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2013 >> Unterlagen
13. Juni 2013
Rund um Waldshut-Tiengen arbeiten viele niedergelassene Ärzte nicht mehr im Notfall. 13 Euro pro Stunde ist ihnen zu wenig. Darum hat der Kreis den Notfalldienst neu geordnet.
Jetzt muss erst ein Hubschrauber bestellt werden. Oder der Notarzt kommt aus einem der drei Krankenhäuser im Kreis. Die sind von vielen Gemeinden weit entfernt. Der schwerkranke Rentner Otto Berchtold in Aichen hat Angst: "Ich fürchte, dass der Notarzt nicht rechtzeitig kommt, weil die da oben alles ändern."
"Kein Grund zur Sorge. Der Notarzt ist jetzt sogar ein bisschen schneller da", meint dagegen Peter Hofmeister. Er hat den Rettungsdienst im Landkreis Waldshut völlig umgebaut. Alles sei mit dem Innenministerium in Stuttgart bestens abgestimmt.
Daran mag Ira Sattler nicht glauben. Die Bürgermeisterin von Jestetten klagt an: "Bei uns war der Notfallarzt immer schon sehr spät. Der Umbau macht das nicht besser. Es muss Schluss damit sein, dass wir im Notfall alle Bürger zweiter Klasse sind."
Jetzt muss erst ein Hubschrauber bestellt werden. Oder der Notarzt kommt aus einem der drei Krankenhäuser im Kreis. Die sind von vielen Gemeinden weit entfernt. Der schwerkranke Rentner Otto Berchtold in Aichen hat Angst: "Ich fürchte, dass der Notarzt nicht rechtzeitig kommt, weil die da oben alles ändern."
"Kein Grund zur Sorge. Der Notarzt ist jetzt sogar ein bisschen schneller da", meint dagegen Peter Hofmeister. Er hat den Rettungsdienst im Landkreis Waldshut völlig umgebaut. Alles sei mit dem Innenministerium in Stuttgart bestens abgestimmt.
Daran mag Ira Sattler nicht glauben. Die Bürgermeisterin von Jestetten klagt an: "Bei uns war der Notfallarzt immer schon sehr spät. Der Umbau macht das nicht besser. Es muss Schluss damit sein, dass wir im Notfall alle Bürger zweiter Klasse sind."
0'03
Audio-Visuelle Medien
Berchtold, Otto
Hofmeister, Peter; Vorsitzender des DRK Kreisverbands Säckingen
Mannig, Christa
Sattler, Ira; Bürgermeisterin Jestetten
Jestetten WT
Waldshut-Tiengen WT
Arzt; Notarzt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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