Kläger: Hans Sanne, Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Joachim Kempe, "procurator in civilibus" des Obergerichts, Hans Schoweshusen und Capsar Rheders als Weddeherren (Kläger) sowie als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis; Verweisung auf eine Widerklage in einem Streit um die Erfüllung eines Vergleichs über die Bezahlung von 1100 Mark lübisch an die Staatskasse wegen Münzvergehen und um deshalb vorgenommene Pfändungen
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Kläger: Hans Sanne, Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Joachim Kempe, "procurator in civilibus" des Obergerichts, Hans Schoweshusen und Capsar Rheders als Weddeherren (Kläger) sowie als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis; Verweisung auf eine Widerklage in einem Streit um die Erfüllung eines Vergleichs über die Bezahlung von 1100 Mark lübisch an die Staatskasse wegen Münzvergehen und um deshalb vorgenommene Pfändungen
211-2_S 6
S 760
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> S
1623-1624
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Dietrich Dülmann. Beklagter und Nebenbeklagter: Dr. Johann Philipp Bohn.- Instanzen: 1. (Niedergericht 1623) 2. (Obergericht 1623) 3. Reichskammergericht 1623-1624.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11318 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ