Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Aachen, Kreuzherren, Akten AA 0102 (Bestand)
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 1. Behörden und Bestände vor 1816 >> 1.2. Geistliche Institute >> 1.2.1. A - D >> 1.2.1.1. Aachen >> 1.2.1.1.12. Kreuzherren
1680-1802
v.a. Besitzrechte, Finanzen
Form und Inhalt: Einleitung
Das ursprünglich handschriftliche Findbuch wurde 1885/86 von Tumbült und Hoogeweg verfasst und in späterer Zeit an verschiedenen Stellen ergänzt. Im Oktober 2004 wurden die Urkunden 1-48 von Frau Marie-Luise Carl im Rahmen eines Praktikums auf die digitale Ebene (Word-Dokument) übertragen. Die abschließende Bearbeitung (Kontrolle, Ergänzung der fehlenden Urkunden und Akten, weitgehende Vereinheitlichung der Schreibweisen von Orts- und Personennamen, Erstellung der xml-Datei mittels des CCS-Retrokonversionstools) erfolgte zwischen Dezember 2004 und Januar 2005 durch Staatsarchivoberinspektor Jörg Franzkowiak.
Die Gesamtlaufzeit der Archivalien umfasst den Zeitraum 1372-1802.
13 Einheiten; 2 Kartons
Bestand
German
Literaturverzeichnis
Brecher, August, Die kirchliche Reform in Stadt und Reich Aachen von der Mitte des 16. bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts, Reformationsgeschichtliche Studien und Texte 80/81, Münster, 1957, S. 393 ff.
Faymonville, Karl, Die Kunstdenkmäler der Stadt Aachen, Bd. 2, Die Kirchen der Stadt Aachen mit Ausnahme des Münsters, in: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Bd. X 2, Düsseldorf, 1922, S. 104 ff.
Haass, Robert, Die Kreuzherren in den Rheinlanden, in: Rheinisches Archiv 23, Bonn, 1932, S. 106 ff.
Quix, Christian, Die Pfarre zum hl. Kreuz und die ehemalige Kanonie der Kreuzherren in Aachen, Aachen, 1829
Quix, Christian, Beiträge zur Geschichte der Stadt und des Reichs von Aachen, Bd. 3, Aachen, 1838, S. 77 ff. (Hier ist eine größere Anzahl der Kreuzbrüderurkunden ausführlich verzeichnet und als Regest wiedergeben)
Archivverweise
Im Bischöflichen Diözesanarchiv Aachen
Hs. 48)
Liber fratrum s. crucis ad s. Julianum in Aquis, 1307; Epistolae s. Bernardi abbatis, 15 Jhdt.
Hs. 49)
Liber fratrum cruciferorum ad sanctum Julianum in Aquisgrana, Anfang des 15. Jhdts.; Kalendar mit Toteneintragungen, Martyrologium, Evangelien der Sonn- und Feiertage, Prologus in constitutiones (erwähnt in: Kunstdenkmäler, Bd. X 2, S. 105)
Beide Handschriften aus dem Pfarrarchiv von St. Peter
Im Stadtarchiv Aachen
Kaiserliches Diplom für das Kapitel zu Huy, 1671 Berichte über Brandschäden, 1656 und 1740
Häuser ”Zum Kardinal“ und ”Die Rose“ auf dem Markt, 1748 und 1766
(s. Kunstdenkmäler, Bd. X 2, S. 105)
Im Kreuzbrüderkloster St. Agatha in Cuyk
66) Hs. ”Thomas Aquinas, Summa contra gentiles“ (Ursprung: Aachen, Kreuzbrüder), 1466; vgl. Gerard I. Lieftinck, Manuscrits datés conservés dans les Pays- Bas, T. 1: Les manuscrits d´origine étrangère (816- ca. 1550), Texte, Amsterdam, 1964, S. 7 (Nr. 16)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.