Vor den Ratsherren und den Schöffen der Stadt Coesfeld (Cusvelt) erklärt Heinrich gen. Blome, Knappe ihrer Stadt, er habe für gewisse Äcker bei der Stadt Coesfeld, die vier Maltersaat umfassen und die ihm der Bischof Otto von Münster zu Eigentumsrecht im Tausch übertragen hat, folgende Güter zurückgegeben: die Äcker gen. ”Bennincroth“, die fünf Maltersaat umfassen; den Hof in ”Bordenstocke“ (Bornstock, Bsch. Gaupel (am Berge)) mit dem dabeiliegenden Acker, umfassend 8 Scheffelsaat; den Acker, den er von Heinrich Rufus gekauft hat, umfassend 6 Scheffelsaat. Diese Güter hat er zu Eigentum besessen und dem Bischof und seiner Kirche anstatt der obengenannten Äcker im Tausch zurückgegeben, um sie von der Kirche zu Münster als Mannlehen (directo feodo iure homagii) innezuhaben. Siegelbitte an die Ratsherren und Schöffen zu Coesfeld. Datum 1302 Dez 3. secunda feria post festum beati Andree

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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