Mainz, 1583.04.06. (Richter Adam Ebersheim). Eheberedung zwischen Thonges Itzstein, des Rats und Gerichts zu Winkel, und Getze, hinterlassenen Tochter Peter Seytzen zu Mainz: Sie bringe ihre elterliche Erbschaft in die Ehe. Er hat drei Kinder (Hans Jörg, Wilhelm und Anna Maria), die für ihren Mutterteil 500 fl. im Voraus erhalten, neben 3 M. Weingarten, 1 M. Wiesen, 2 Betten mit allem Zubehör und dem Drittel an Silbergeschirr, Zinnwerk, Kleidung der Mutter. Stirbt er zuerst, so behält die Ww. ihr Eingebrachtes und 500 fl. aus seiner Nahrung. Stirbt sie zuerst, so behält er sein Eingebrachtes und 50 fl. aus ihrem Zugebrachten. Z.: 1) für ihn und seine Kinder: Michael Schlarpf, Gewaltbote des Rheingaus, Martin Zorn von St. Johannisberg, Wilhelm Euler und Jost Chun, 2) für sie: Kaspar Forschund und Christoph Kuchlein, beide des Rats.
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Mainz, 1583.04.06. (Richter Adam Ebersheim). Eheberedung zwischen Thonges Itzstein, des Rats und Gerichts zu Winkel, und Getze, hinterlassenen Tochter Peter Seytzen zu Mainz: Sie bringe ihre elterliche Erbschaft in die Ehe. Er hat drei Kinder (Hans Jörg, Wilhelm und Anna Maria), die für ihren Mutterteil 500 fl. im Voraus erhalten, neben 3 M. Weingarten, 1 M. Wiesen, 2 Betten mit allem Zubehör und dem Drittel an Silbergeschirr, Zinnwerk, Kleidung der Mutter. Stirbt er zuerst, so behält die Ww. ihr Eingebrachtes und 500 fl. aus seiner Nahrung. Stirbt sie zuerst, so behält er sein Eingebrachtes und 50 fl. aus ihrem Zugebrachten. Z.: 1) für ihn und seine Kinder: Michael Schlarpf, Gewaltbote des Rheingaus, Martin Zorn von St. Johannisberg, Wilhelm Euler und Jost Chun, 2) für sie: Kaspar Forschund und Christoph Kuchlein, beide des Rats.
U / 1583 April 6 (in 5 / 7)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
06.04.1583
Stadtgericht Mainz
In 5 / 07, fol. 401 r.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ