Ein Alptraum für Lokführer - Selbstmord auf der Schiene
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/021 R100021/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/021 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2010
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2010 >> Unterlagen
28. Januar 2010
Rund 1000 Menschen werfen sich jedes Jahr vor einen Zug - durchschnittlich 3 pro Tag. Wer Lokführer werden will, muss damit rechnen, dass es ihn im Berufsleben zwei bis dreimal trifft.
Kurt G. hat es zweimal erwischt. Eigentlich, sagt er, war mir klar, dass ich nichts dafür kann. Aber dann kommt schon die Frage auf: "Bin ich ein Schienenkiller?". Den ersten Fall hat Kurt G. noch einigermaßen weggesteckt. Der zweite hat ihn so mitgenommen, dass er frühzeitig in Pension gegangen ist.
Wird genug getan für traumatisierte Lokführer? Eine Umfrage der Lokführergewerkschaft sagt nein. Wie hat Kurt G. die Tage und Wochen nach den Selbstmorden erlebt?
Kurt G. hat es zweimal erwischt. Eigentlich, sagt er, war mir klar, dass ich nichts dafür kann. Aber dann kommt schon die Frage auf: "Bin ich ein Schienenkiller?". Den ersten Fall hat Kurt G. noch einigermaßen weggesteckt. Der zweite hat ihn so mitgenommen, dass er frühzeitig in Pension gegangen ist.
Wird genug getan für traumatisierte Lokführer? Eine Umfrage der Lokführergewerkschaft sagt nein. Wie hat Kurt G. die Tage und Wochen nach den Selbstmorden erlebt?
0:03:10; 0'03
Audio-Visuelle Medien
Geyer, Kurt
Lokomotivführer
Selbstmord
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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