Es wird bekundet, daß Bertolt Hovpe den Frauen von Habsthal (Habestal) den 4. Teil an dem Gut zu Jettkofen (Ovthekovfen) (1) für 5 1/2 Schilling weniger (minre) als 11 Mark gegeben hat. Der Verkäufer und seine Wirtin sollen das Gut bis an ihren Tod nutzen. [Wenn er tot ist, soll man den Kindern 2 Pelze (belze) geben [?].] (1) Jettkofen, Kreis Saulgau Die Urkunde, deren Schrift Buchschrift des 15. Jh. ist, scheint gefälscht zu sein. Der Text ist unbeholfen, auch sind Mängel formaler Art festzustellen. So gibt es keine Siegelankündigung.
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Es wird bekundet, daß Bertolt Hovpe den Frauen von Habsthal (Habestal) den 4. Teil an dem Gut zu Jettkofen (Ovthekovfen) (1) für 5 1/2 Schilling weniger (minre) als 11 Mark gegeben hat. Der Verkäufer und seine Wirtin sollen das Gut bis an ihren Tod nutzen. [Wenn er tot ist, soll man den Kindern 2 Pelze (belze) geben [?].] (1) Jettkofen, Kreis Saulgau Die Urkunde, deren Schrift Buchschrift des 15. Jh. ist, scheint gefälscht zu sein. Der Text ist unbeholfen, auch sind Mängel formaler Art festzustellen. So gibt es keine Siegelankündigung.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 150 T 1 Nr. 4
Repert. XVI, Be Nr. 11 (Kasten B, Fach 29)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 150 T 1 Habsthal (Dominikanerinnenkloster): Urkunden
Habsthal (Dominikanerinnenkloster): Urkunden >> 1. Urkunden
1282 (1282)
Urkunden
Zeugen: Herr Heinrich der lvppriester [= Leutpriester ?], der birbrvowe und alle die "Saminvnge"
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel von Priorin und Konvent des Klosters Habsthal, verkehrt herum anhängend an einer am Umbug verknoteten Pressel
Vermerke: Dorsualvermerk: cop., 167 (rot, darunter blau: 143)||durch einige Löcher beschädigt||Ablieferung aus Koblenz vom 8.7.1908, Tagebuch 43; Accessions-Journal 33/167
Druck: Mone in ZGO 6 (1855), 411, Corpus der altdeutschen Originalurkunden?; Teilabdruck: Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde in Hohenzollern 11 (1877/78) S. 51
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel von Priorin und Konvent des Klosters Habsthal, verkehrt herum anhängend an einer am Umbug verknoteten Pressel
Vermerke: Dorsualvermerk: cop., 167 (rot, darunter blau: 143)||durch einige Löcher beschädigt||Ablieferung aus Koblenz vom 8.7.1908, Tagebuch 43; Accessions-Journal 33/167
Druck: Mone in ZGO 6 (1855), 411, Corpus der altdeutschen Originalurkunden?; Teilabdruck: Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde in Hohenzollern 11 (1877/78) S. 51
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:48 MESZ
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