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Lehanka, Marko
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Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung
Archivale
G020_VIII_348
G020 Kasper König
Kasper König
1989 - 1999
(ursprüngliche Bestandskennzeichnung Z 301, Z 23)
Die Akte zu Marko Lehanka beinhaltet eine Materialsammlung aus Korrespondenz, Abbildungsmaterial, Einladungskarten, Multiples und Publikationen.
Sie enthält eine Postkarte mit einer Abbildung von Lehanka, die von Kasper König überklebt wurde.
Der Akte wurde nachträglich eine handschriftliche Postkarte von Lehanka an König vom 08.12.1999 zugeordnet.
Ebenfalls nachträglich zugeordnet wurde der Bestand mit der ehem. Kennzeichnung Z 23. Darin enthalten sind eine "Bedienungsanleitung" der Arbeit "Königsbrunnen" von Lehanka (mehrseitig, mit farbigen Abbildungen) und eine Farbkopie "Rettet die Portikussäule". In dieser Materialsammlung befinden sich desweiteren zwei Einladungskarten (Gallery Luis Campana, Berlin 1994 und Kunstverein Neuhausen 1999), sowie Zeitungsausrisse (z.B. Frankfurter Illustrierte), aber auch Multiples, Texte und Korrepondenz.
Folgende Multiples sind Teil der Akte:
- "Nachlassverwaltung zum Tode Marko Lehankas", drei Vordrucke: Kasper König, Edda Köchl, Lilly König, o.D., mit frankiertem Rückumschlag
- "Freundschaft mit dem Mädcheninstitut", Johann König und Marko Lehanka, 9/94, o.D.
- zwei Visitenkarten "Arschloch Galerie", o.D.
- zwei Visitenkarten "Martin Liebscher, Schiffsführer", o.D.
- Publikation (kleinformatiges Heft), "Alle Toten 177. All Dead 178", o.D.
- "Bestellschein. Art Position", o.D., Postkarte
- Publikation (kleinformatiges Heft), "Marko Lehanka. Heimatmuseum Schloss Friedewald", 1989
- zwei Miniaturpublikationen "Kasper König. Ich war Rektor an der Städelschule", 1990
- "Preissausschreiben", Postkarte zur Teilnahme am Gedichtwettbebwerb,1994
- "Förderpreis im Gedichtwettbewerb des Mädcheninstitut Lehanka", an Kasper König, 1996
Folgende Texte liegen der Akte bei:
- "59", zweiseitiger Text des Künstlers, maschinell geschrieben, o.D.
- "ICE 1", achtseitiger Text des Künstlers, Maschinell geschreiben, o.D.
- "Von der Brust zur Schulter (0 Knoten)", dreiseitiger Text des Künstlers, maschinell geschrieben, o.D.
- "Alle Toten 163", siebenseitiger Text des Künstlers, maschinell geschreiben, o.D.
- "K. König: Ich war Rektor am Städel", siebenseitiger Text des Künstlers, maschinell verfasst, o.D.
Folgende Schreiben und Briefe sind Teil der in der Materialsammlung enthaltenen Korrespondenz:
- Briefsendung mit Briefumschlag, enthält "ALLE TOTEN CHINESEN 10", Poststempel 21.03.1990
- maschinelles Schreiben von Marko Lehanka an Edda Köchl und Kasper König, vom 08.11.1990. Betrifft "Regierungspräsidiumsdatenschutzbehördenreaktion". Ergänzt wird das Anschreiben durch eine Kopie der Antwort des Regierungspräsidiums Darmstadt in Bezug auf den Datenschutz vom 01.11.1990 und die Kopie eines Faxes an das Goethe Institut Brasilien. Betrifft Text für einen Katalog, o.D.. Desweiteren in der Briefsendung enthalten ein Faltblatt/Poster "Keine Computer für Strafgefangene" von Lehanka, o.D.
- Schreiben von Martina Detterer (Galerie Martina Detterer, Frankfurt a.M.), 03.11.1998, mit beigegebener Rechnung und Werkliste der Ausstellung "Wer die Heimat liebt: 12 Jahre Offenbach", 30.10. - 19.12. 1998
Die Akte enthält zehn handschriftliche Post- und Grußkarten des Künstlers an Edda Köchl und Kasper König.
Der Akte wurden nachträglich drei Postkarten von Lehanka an König (10.11.2000, 07.07.2006 und 15.09.2007), sowie eine Materialsammlung bestehend aus: Einladungskarte "Freundschaft ist machbar...Herr Nachbar", CD mit Ausstellungsabbildungen, Heft 'Skulptur Projekte Münster '07', Publikation 'Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst - Marko Lehanka', Werkabbildungen der Ausstellung "Freundschaft ist machbar...Herr Nachbar (19.11.2004 - 09.01.2009) sowie E-mail Korrespondenz hinzugefügt.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.