Bürgermeister und ihre Familien (Stadt Schleswig)
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LASH, Abt. 7 Nr. 5894
Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713
Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 >> 7 Städte Schleswig-Holstein-Gottorf >> 7.10 Stadt Schleswig >> 7.10.2 Stadtverwaltung, Gerichts- und Stadtbediente, Bürgerschaft (1460-) 1596-1713
1596-1709
Enthält: Berend Munden 1596-1658: Enthält u. a.: Dezimationssachen 1596, 1625. B. Munden gegen Jacob Feddersen in Kating und Boye Fedders und Peter Volquarts in Werven wegen Schulden 1622. Erben von Berend Munden gegen Bürgermeister und Rat wegen des Mundenschen Armenhauses und der Mundenschen Legate 1656-1658 Lorenz Koch 1625-1627: Enthält u. a.: Bürgermeistereid und Resignation L. Kochs Johann Becker 1627: Auflehnung einzelner Bürger Hans Rosenfeld 1627: Bürgermeistereid Peter Dau (Dow) 1636 (-1639): Töchter des verstorbenen Domcanonicus Ludwig Heidtmann gegen Bürgermeister Peter Peters oder Dau wegen Schulden, dabei ausführliches Verzeichnis über die von Dau an Heidtmann ausgeliehenen Gelder und gelieferten Waren von 1606-1626 Joachim Pistorius 1638-1672: Enthält unter anderem: Johann Horstmann, gewesener Amtschreiber in Schwabstedt gegen Pistorius wegen Schulden, auch gegen die Stadt wegen Zehnten 1638. Erbstreitigkeiten mit Anna Puls, Witwe von Matthias Puls, 1653-1658 Johann Adolf Becker 1653-1663: Enthält u.a.: Kauftauschbrief zwischen Hans Clausen und Hans Boysen in Rödemis über die vorher A. Becker gehörende Hofstelle 1656 Dr. Johann Kirchmann 1648-1681: Enthält u. a.: J. Kirchmann gegen Buchführer Albrecht Hakelmann aus Lübeck wegen Nichteinhaltung eines Vertrags über die Veröffentlichung von Büchern 1648. Rentmeister Jürgen Holmer gegen Dr. J. Kirchmann 1667. Einwohner von Arnis (und Kappeln) ./. Dr. J. Kirchmann wegen restierender (rückständiger) Advokatengebühr 1669. Reimer Diedrich von Calitz für seine Frau Margarete Pogwisch und als Cessionarius der Priörin des Adeligen Klosters vor Schleswig Abel Pogwisch ./. Dr. Johann Kirchmann wegen einer Forderung aus dem Testament von Drude Pogwisch 1675 Christian Arberg 1660-1709: Enthält unter anderem: Privileg für Arberg zum Handel neben anderen Kramwaren mit Degen und Klingen aus Frankreich 1660. Erbsstreitigkeiten mit Hans Harmens in Tönning, Peter Müller und anderen aus Hattstedt, Maria Elisabeth, geborene von der Lieth, Major Brügmans Witwe in Mildstedt, Liborius Harman in Husum, 1682-1692. Hedwig, Chr. Arbergs Witwe gegen Schulrektor Daniel Hartnack in Schleswig wegen Schulden, 1698, sowie die Stadt Schleswig wegen des Zehnten, 1709. Jacob Noth 1675-1709: Enthält unter anderem: Streitigkeiten mit Bürgermeister Dr. J. Kirchmann, Ratsherr Christoph Rolffsen und Stadtsekretär Johann Matthias. Conrad von Aschwede 1682-1683: Johann Hieronymus gegen Pastor Michael Albinus in Böel wegen Geldforderung. Heinrich Hamelow gegen den Theologiestudenten August Christian Mein wegen Schulden.
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:57 MEZ
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- Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 (Bestand)
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- 7.10 Stadt Schleswig (Gliederung)
- 7.10.2 Stadtverwaltung, Gerichts- und Stadtbediente, Bürgerschaft (1460-) 1596-1713 (Gliederung)