Brief von Mélanie Hahnemann an Monsieur Jobard Freitag und Sonntag, 10. und 12. Mai [1850]
Vollständigen Titel anzeigen
M 625
M Nachlass Mélanie Hahnemann
Nachlass Mélanie Hahnemann >> Briefe
10. Mai [1850], 12. Mai [1850]
Enthält: Inhalt: Über Dichtkunst von Mélanie und Monsieur de Pr[adel]; Vorgeben von zwei Worten, die innerhalb kurzer Zeit in einem Gedicht eingebaut werden müssen; zwei Varianten Mélanies über „Trompette“ und „Blaireau“; Besuch einer großen Gesellschaft mit Namen „l’oeuvre des faubourgs“, Klavier- und Gesangsvortrag, Ablehnen des Wunsches der Gesellschaft, Mélanie zu einer Schirmherrin („patron[n]esse“) zu machen, wegen ihrer großen Verdienste; Übersenden zweier Briefe in einem Briefumschlag, weil die Post bereits geschlossen hatte; Warten auf einen Brief Jobards; keine Beunruhigung Mélanies wegen der Abwesenheit ihrer Daguerreotypie; über ein Portrait Jobards; Wunsch Mélanies eine Marmorbüste anzufertigen, ist aus finanziellen Gründen nicht möglich; über ein Theaterstück, das Mélanie besucht hat; über eine geplante Orientreise von Monsieur de Lamartine; Mélanie wird am nächsten Tag mit Monsieur Darnis Jobards gewünschte Zeitung besorgen; Mélanie lernt von einer Freundin Stenographie Erwähnte Namen: Rachel; Arthur de Beauplan ON: Nr. 162 [2 Bögen]
2 Bögen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 13:08 MESZ