Verzicht von Ansprüchen gegen das Kloster Caldern
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 17, 32
Urk. 17 Kloster Caldern - [ehemals: A II]
Kloster Caldern - [ehemals: A II] >> 1200-1299
1283
(A) Ausf. Perg. S. anh. 2) Beschr. s. Nr. 231 1) Spitzoval. 42 mm Höhe. Stehender Märtyrer mit Palme und Buch. U: + S'G'hARDI DECANI IN KESTERBC. (C) Abschr. K 269 fol. 199.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1283.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Herbort gen. Kirbuch verzichtet erneut gemeinsam mit seiner Ehefrau Jutta und seinen Kindern Konrad, Elisabeth und Gertrud auf Befehl des Gerhard, Dekans von Christenberg (Kesterburg), vor dem Pfarrer Andreas und der Kirchengemeinde von Asphe (Aspha) auf alle Ansprüche gegen das Kloster Caldern (Kalderin) wegen der von ihm und seinen Ganerben dem Kloster vor mehreren Jahren verkauften Güter zu Asphe und Kombach (Kambach), obwohl er schon einmal vor dem Dekan und der Gesamtheit seines Kapitels zu Wetter verzichtet hatte.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerhard, Dekan, Heinrich Kämmerer, Heinrich von Rosphe (Rosfa), Andreas von Asphe, [Pfarrer]
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Peter von Buchenau (Buchinowa), Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Friedrich Steinbrücker (Steinbruckhere), Gerhard Cante, Heinrich Ru°dele der Vogt, Gumpert Holeimus, Ludwig, sein Eidam, Schöffen zu Wetter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Arnold, Heinrich, Siegfried, Schäfer (Opilio) von Buttelhausen (Buthelhusen), Heinrich, Gumpert, Günter von Ringshausen (Ringeshusen), Heinrich, Hermann und die Pfarrgemeinde von Asphe.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Dekan und die Stadt Wetter.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 35
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Herbort gen. Kirbuch verzichtet erneut gemeinsam mit seiner Ehefrau Jutta und seinen Kindern Konrad, Elisabeth und Gertrud auf Befehl des Gerhard, Dekans von Christenberg (Kesterburg), vor dem Pfarrer Andreas und der Kirchengemeinde von Asphe (Aspha) auf alle Ansprüche gegen das Kloster Caldern (Kalderin) wegen der von ihm und seinen Ganerben dem Kloster vor mehreren Jahren verkauften Güter zu Asphe und Kombach (Kambach), obwohl er schon einmal vor dem Dekan und der Gesamtheit seines Kapitels zu Wetter verzichtet hatte.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerhard, Dekan, Heinrich Kämmerer, Heinrich von Rosphe (Rosfa), Andreas von Asphe, [Pfarrer]
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Peter von Buchenau (Buchinowa), Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Friedrich Steinbrücker (Steinbruckhere), Gerhard Cante, Heinrich Ru°dele der Vogt, Gumpert Holeimus, Ludwig, sein Eidam, Schöffen zu Wetter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Arnold, Heinrich, Siegfried, Schäfer (Opilio) von Buttelhausen (Buthelhusen), Heinrich, Gumpert, Günter von Ringshausen (Ringeshusen), Heinrich, Hermann und die Pfarrgemeinde von Asphe.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Dekan und die Stadt Wetter.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 35
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ