Pforzheim, Amt und Stadt (Bestand)
Show full title
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 171
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Ämter, Zenten und Waldgenossenschaften >> Pforzheim, Amt und Stadt
(1316-) 15. Jh. - 1864
Überlieferungsgeschichte
Pforzheim war bis in das 16. Jahrhundert Residenzstadt der Markgrafen von Baden und bis zum Ende des alten Reiches Grablege der evangelischen Linie des Hauses. Bedeutender Gewerbestandort. Amtsorte: Bauschlott, Brötzingen, Büchenbronn, Dietlingen, Dillstein, Dürrn, Ellmendingen, Eisingen, Eutingen, Huchenfeld, Ispringen, Langenalb, Niefern, Weiler und Weißenstein, Kammergüter Karlshausen und Katharinental, Lehenort Würm.
2009 Umwandlung des Findbuchs von 1955 in ein online-Findmittel.
Inhalt und Bewertung
Vor allem Akten badischer Zentralbehörden und nachgeordneter Behörden
Überlieferung und Erschließung: Bestand GLA 171 wurde als Pertinenzbestand im Generallandesarchiv gebildet. Er enthält vorwiegend Schriftgut der badischen Zentralbehörden vor und nach 1803 und den diesen unterstellten Behörden (Oberjägermeisteramt, Oberbergamt, Waisenhaus-Deputation und Bauamt Karlsruhe, ferner Kreisregierungen, Generalforstkommission, Sanitätskommission, Staatsanstaltendirektion, Fronverwaltung Karlsruhe, Domänenverwaltung und Oberforstamt Pforzheim usw.). Besonders unter der Rubrik "Kriegssachen" befinden sich auch Akten des Oberamts Pforzheim . Ein Findbuch von 1955 erhielt 1972 durch Julius Kastner ein ausführliches Orts- und Personenregister. Im Rahmen eines Konversionsprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft wurden die Titelaufnahmen 2009 online gestellt.
Geschichte und Inhalt: Pforzheim war bis in das 16. Jahrhundert Residenzstadt der Markgrafen von Baden und bis zum Ende des alten Reiches Grablege der evangelischen Linie des Hauses. Als Sitz zahlreicher Gewerbe behielt die Stadt auch ihre Bedeutung, als sie ihre politische Rolle an die Residenzorte Durlach und Karlsruhe abgetreten hatte (vgl. die umfangreiche Rubrik "Gewerbe", für die Enzflößerei und den Holzhandel des Nordscharzwalds die Rubriken "Floßwesen" und "Forstwesen"). Schwerpunkte der Überlieferung bilden daneben Akten zu den Pforzheimer Schulen und dem Waisen- und Zuchthaus. Durch die Zerstörung des Stadtarchivs Pforzheim im 2. Weltkrieg zählt der Bestand zur wichtigsten Überlieferung zur Stadtgeschichte für die frühe Neuzeit. Das altbadische Oberamt umfaßte außer der Amtsstadt die Orte Bauschlott, Brötzingen, Büchenbronn, Dietlingen, Dillstein, Dürrn, Ellmendingen, Eisingen, Eutingen, Huchenfeld, Ispringen, Langenalb, Niefern, Weiler und Weißenstein sowie die Kammergüter Karlshausen und Katharinental und den Lehenort Würm. Der Schwerpunkt der Archivalien liegt im 18. und 19. Jahrhundert. Karlsruhe, im Oktober 2009 Konrad Krimm
Pforzheim war bis in das 16. Jahrhundert Residenzstadt der Markgrafen von Baden und bis zum Ende des alten Reiches Grablege der evangelischen Linie des Hauses. Bedeutender Gewerbestandort. Amtsorte: Bauschlott, Brötzingen, Büchenbronn, Dietlingen, Dillstein, Dürrn, Ellmendingen, Eisingen, Eutingen, Huchenfeld, Ispringen, Langenalb, Niefern, Weiler und Weißenstein, Kammergüter Karlshausen und Katharinental, Lehenort Würm.
2009 Umwandlung des Findbuchs von 1955 in ein online-Findmittel.
Inhalt und Bewertung
Vor allem Akten badischer Zentralbehörden und nachgeordneter Behörden
Überlieferung und Erschließung: Bestand GLA 171 wurde als Pertinenzbestand im Generallandesarchiv gebildet. Er enthält vorwiegend Schriftgut der badischen Zentralbehörden vor und nach 1803 und den diesen unterstellten Behörden (Oberjägermeisteramt, Oberbergamt, Waisenhaus-Deputation und Bauamt Karlsruhe, ferner Kreisregierungen, Generalforstkommission, Sanitätskommission, Staatsanstaltendirektion, Fronverwaltung Karlsruhe, Domänenverwaltung und Oberforstamt Pforzheim usw.). Besonders unter der Rubrik "Kriegssachen" befinden sich auch Akten des Oberamts Pforzheim . Ein Findbuch von 1955 erhielt 1972 durch Julius Kastner ein ausführliches Orts- und Personenregister. Im Rahmen eines Konversionsprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft wurden die Titelaufnahmen 2009 online gestellt.
Geschichte und Inhalt: Pforzheim war bis in das 16. Jahrhundert Residenzstadt der Markgrafen von Baden und bis zum Ende des alten Reiches Grablege der evangelischen Linie des Hauses. Als Sitz zahlreicher Gewerbe behielt die Stadt auch ihre Bedeutung, als sie ihre politische Rolle an die Residenzorte Durlach und Karlsruhe abgetreten hatte (vgl. die umfangreiche Rubrik "Gewerbe", für die Enzflößerei und den Holzhandel des Nordscharzwalds die Rubriken "Floßwesen" und "Forstwesen"). Schwerpunkte der Überlieferung bilden daneben Akten zu den Pforzheimer Schulen und dem Waisen- und Zuchthaus. Durch die Zerstörung des Stadtarchivs Pforzheim im 2. Weltkrieg zählt der Bestand zur wichtigsten Überlieferung zur Stadtgeschichte für die frühe Neuzeit. Das altbadische Oberamt umfaßte außer der Amtsstadt die Orte Bauschlott, Brötzingen, Büchenbronn, Dietlingen, Dillstein, Dürrn, Ellmendingen, Eisingen, Eutingen, Huchenfeld, Ispringen, Langenalb, Niefern, Weiler und Weißenstein sowie die Kammergüter Karlshausen und Katharinental und den Lehenort Würm. Der Schwerpunkt der Archivalien liegt im 18. und 19. Jahrhundert. Karlsruhe, im Oktober 2009 Konrad Krimm
3102 Fasz. (Nr. 1-3088)
Bestand
Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S.312-313
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 11:03 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) (Archival tectonics)
- Akten (Archival tectonics)
- Ämter, Zenten und Waldgenossenschaften (Archival tectonics)
- Pforzheim, Amt und Stadt (Archival tectonics)
- Pforzheim, Amt und Stadt (Archival holding)