Wredenhagen - Burg
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N20-0016
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern >> 01. Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Bild 1: April 2000 Bild 2: April 2000 Bild 3: April 2000
Enthält: ( SW von Röbel ) Grenzfestung seit 1280 als "Novum Castrum Wenden" auf einem künstlichen Erdwall errichtet. Im Besitz der Fürsten von Werle und brandenburgischer Herrscher ( 1329 - bis Aussterben der Linie der Fürsten zu Werle; 1436 zum Besitz der Meckl. Herzöge; 1316 schon Besitz der brandenburgischen Markgrafen Waldemar und Johann.) Schauplatz vieler Krieger. Auseinandersetzungen. 1570 Umbau des Torhauses als Back- und Brauhaus. Zar Peter I. soll hier das Schmiedehandwerk erlernt haben. Im 18.Jhd. Gutsanlage. 1846 übernimmt der Pächter Gottfried von Lücken Domanialgut. Erhalten sind noch einige Gebäude des Gutes. 1927 verließ der letzte Pächter von Thiesenhusen die Burg. Danach Aufsiedlung. In der Burg wird eine Schule eingerichtet. Erhalten sind auch große Teile der backsteinernen Ringmauern und mehrere mittelalterliche, aber baulich veränderter Fachwerkbauten. Heute Teilnutzung als Falknerei mit Schauvorführungen. - Bild 1 Burgreste mit Blick a. d. Gutshaus und Hofanlagen. - Bild 2 Reste des Burgmauerwerks und der Innenhöfe. - Bild 3 Informationstafel.
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Nutzungs- und Veröffentlichungsrecht wurden dem Kreisarchiv übertragen
Format: Bild 1
Fototyp: Abzug; fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: Bild 1
Fototyp: Abzug; fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:30 MEZ