Verpflichtung der israelit. Kirchenvorsteher zur Anwesenheit bei den öffentlichen Gottesdiensten in der Synagoge an Sabbat- und Festtagen zur Vermeidung von Unordnungen und Störungen
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 212 Bü 56
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 212 Israelitische Oberkirchenbehörde: (Anhang: Israelitisches Kirchenvorsteheramt Pflaumloch)
Israelitische Oberkirchenbehörde: (Anhang: Israelitisches Kirchenvorsteheramt Pflaumloch) >> 3. Israelitische Kirchengemeinden >> 3.2 Kirchenvorsteherämte >> 3.2.1 Allgemeines
1839, 1863
Darin: Erlaß der Israelitischen Oberkirchenbehörde betr. die Anwesenheit eines Kirchenvorstehers bei den Gottesdiensten an Sabbat- und Feiertagen, Stuttgart 19. Aug. 1839, Druck; Beschwerde von S. L. Strauß und J. D. Essinger in Ulm wegen Vernachlässigung des Gottesdienstes durch die dortigen Kirchenvorsteher, 1863
Qu. 1-4
Archivale
Essinger, J.D., Ulm
Strauß, S.L., Ulm
Ulm UL; Essinger, J.D.
Ulm UL; Kirchenvorsteher
Ulm UL; Strauß, S.L.
Gottesdienst
Gottesdienststörung
Kirchenvorsteher
Oberkirchenbehörde
Sabbat
Synagoge
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
09.01.2026, 12:29 MEZ
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Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 (Tektonik)
- Geschäftsbereich Ministerium des Kirchen- und Schulwesens/Kultministerium (Tektonik)
- Kirchenbehörden (Tektonik)
- Israelitische Oberkirchenbehörde: (Anhang: Israelitisches Kirchenvorsteheramt Pflaumloch) (Bestand)
- 3. Israelitische Kirchengemeinden (Gliederung)
- 3.2 Kirchenvorsteherämte (Gliederung)
- 3.2.1 Allgemeines (Gliederung)