Georg Bosch von Asselfingen reversiert Johann Christoph Krafft und Albrecht Krafft (alter Bürgermeister etc.), den Verwaltern der Krafft'schen Stiftung, über die Verleihung des dortigen Lehenguts der Krafft'schen Stiftung, das zuvor sein Vater Hans Bosch bewirtschaftet hatte, als Erblehen. Das Gut besteht aus Haus, Hofraite und Garten, gelegen zwischen dem Biersieder Christian Dierer, dem Zehntstadel und der Straße, sowie aus etwa 15 Jauchert Äckern in 28 aufgeführten Stücken und 10,5 Tagwerk Mahd in fünf Grundstücken. Die niedere Obrigkeit besitzen die Krafft, die auch die jährlichen Abgaben von 5,5 Imi Roggen, je 7,5 Imi Hafer und Vesen, 10 Schilling Heller Heugeld und 3 Fastnachtshennen erhalten. Handlohn und Weglöse bei einem möglichen Besitzerwechsel betragen 5 fl., das Erbrecht ist verkäuflich.