Dieterich Erzbischof zu Mainz besetzt auf Bitten Michels, Grafen zu Wertheim, seines Oheim und Getreuen, das Schloß (Schweinberg) Sweynberg. Wird das Schloß geschädigt, während es der Erzbischof innehat, so soll der Graf deshalb keine Ansprüche an diesem geltend machen. Gerät Graf Michel in Fehde, und der Erzbischof will das Schloß deshalb nicht mehr behalten, so müssen es die Wertheimer zurücknehmen. Verlangen die Wertheimer das Schloß zurück, so muß es der Erzbischof sofort abgeben. Bis dahin kann er es zu seinem Nutzen gebrauchen.
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Dieterich Erzbischof zu Mainz besetzt auf Bitten Michels, Grafen zu Wertheim, seines Oheim und Getreuen, das Schloß (Schweinberg) Sweynberg. Wird das Schloß geschädigt, während es der Erzbischof innehat, so soll der Graf deshalb keine Ansprüche an diesem geltend machen. Gerät Graf Michel in Fehde, und der Erzbischof will das Schloß deshalb nicht mehr behalten, so müssen es die Wertheimer zurücknehmen. Verlangen die Wertheimer das Schloß zurück, so muß es der Erzbischof sofort abgeben. Bis dahin kann er es zu seinem Nutzen gebrauchen.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 9 Lade XIII-XIV Nr. 13
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 9 Rezesse, Verträge und Spruchbriefe (Lade XIII-XIV)
Rezesse, Verträge und Spruchbriefe (Lade XIII-XIV) >> 2. 1400-1499
1436 Oktober 20 (gegeben zu Lanstein am samstag nach sant Lucas tage 1436)
Urkunden
Ausstellungsort: Lahnstein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel-Fragment
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel-Fragment
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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