Mainz, 1661.05.27. (Richter Dr. jur. utr. Anton Quirin Campius). Frau Anna Walburg, Ww., von Nassau, genannt Braun, geborene von Waldersdorf, verkauft - auch auf Grund der Vollmacht ihrer Tochter Maria Katharina Mosbach, Ww. von Lindenfels, geb. von Nassau - Herrn Johann von Heppenheimb gen. Sahl, der Domstifter Mainz, Würzburg und Worms resp. Dekan, Kapitular und Propst, als Oberpfleger des St. Katharinenspitals, vertreten durch den kurf. Kammerrat und Rentmeister Emund Rohkoch, ihr Haus zur Lederhos, zwischen dem Hirsch und dem wolf in der Augustinergasse, zwischen den Würtzischen Erben und Nikolaus Bock, zinst dem Bau von St. Ignaz 1 fl. 16 Albus 4 Pfennig. Kaufpreis: 950 Rtl. und dem Sohn Hans Heinrich Mosbach v. Lindenfels ein Portugäleser, alles bar. Dieser Kaufbrief ist im Kontraktenbuch des Stadtgericht eingetragen. Z.: Herr Johann Friedrich Nebel und B. und Spormacher Thomas Kohl. Unterschrift der handelnden Verkäuferin und des Richters; Stadtgerichtssiegel.
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Mainz, 1661.05.27. (Richter Dr. jur. utr. Anton Quirin Campius). Frau Anna Walburg, Ww., von Nassau, genannt Braun, geborene von Waldersdorf, verkauft - auch auf Grund der Vollmacht ihrer Tochter Maria Katharina Mosbach, Ww. von Lindenfels, geb. von Nassau - Herrn Johann von Heppenheimb gen. Sahl, der Domstifter Mainz, Würzburg und Worms resp. Dekan, Kapitular und Propst, als Oberpfleger des St. Katharinenspitals, vertreten durch den kurf. Kammerrat und Rentmeister Emund Rohkoch, ihr Haus zur Lederhos, zwischen dem Hirsch und dem wolf in der Augustinergasse, zwischen den Würtzischen Erben und Nikolaus Bock, zinst dem Bau von St. Ignaz 1 fl. 16 Albus 4 Pfennig. Kaufpreis: 950 Rtl. und dem Sohn Hans Heinrich Mosbach v. Lindenfels ein Portugäleser, alles bar. Dieser Kaufbrief ist im Kontraktenbuch des Stadtgericht eingetragen. Z.: Herr Johann Friedrich Nebel und B. und Spormacher Thomas Kohl. Unterschrift der handelnden Verkäuferin und des Richters; Stadtgerichtssiegel.
U / 1661 Mai 27
(Hosp.)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
27.05.1661
St. Katharinenspital Mainz
Ausf. Perg. S. in Holzschale.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:29 MESZ