Interview mit Hilde Löwenstein
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 R140251/104
Nr. 4
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V.
Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V. >> Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. >> Filmdokumente
1999
Interview von Ulrike Baumgärtner, Vorsitzende der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. und von Andrea Hoffmann Mitarbeiterin der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., mit Hilde Löwenstein (geboren 23.12.1913 in Gersfeld/Rhön, geborene Selig), Ehefrau von Walter Löwenstein (Automechaniker, geboren 10.03.1909 in Tübingen; gestorben 18.09.1978 in Tübingen) in Be’er Scheva über:
Kennenlernen ihres späteren Ehemannes Walter Löwenstein (Automechaniker, geboren 10.03.1909 in Tübingen; gestorben 1978 in Tübingen) in einem Café an der Ben Yehuda Straße in Tel Aviv, wo sich deutsche Juden trafen. Sie lebte in Naharija. Heirat in der Synagoge in Kirjat Bialik. 1933/1934 Emigration ihres Ehemannes über Frankreich nach Palästina. 1936 vierzehntägiger Besuch des Schwiegervaters Max Löwenstein, (Viehhändler, geboren 10.11.1874 in Tübingen; gestorben 05.06.1944 Theresienstadt) in Palästina. Briefe ihrer Schwiegereltern, die bis 1942 in Tübingen lebten. Leben nach Kriegsende in Israel. 1956 Übersiedlung ihrer Schwägerin Elfriede Cohen (geboren 25.06.1911 in Tübingen, geborene Löwenstein) in die USA. 1952 Bau des Wohnhauses in Givatayim. Aussagen ihres Ehemannes: "für ihren Ehemann war Tübingen sein Leben... sein Leitspruch: Spare, spare nach Tübingen fahre". Unterschiedliche Auffassung mit ihrem Ehemann über eine zeitliche Übersiedlung nach Tübingen. "Ich fahre als Touristin nach Deutschland, aber leben will ich nicht mehr in Deutschland". 1978 Erkrankung und Tod ihres Ehemannes in Tübingen.
Kennenlernen ihres späteren Ehemannes Walter Löwenstein (Automechaniker, geboren 10.03.1909 in Tübingen; gestorben 1978 in Tübingen) in einem Café an der Ben Yehuda Straße in Tel Aviv, wo sich deutsche Juden trafen. Sie lebte in Naharija. Heirat in der Synagoge in Kirjat Bialik. 1933/1934 Emigration ihres Ehemannes über Frankreich nach Palästina. 1936 vierzehntägiger Besuch des Schwiegervaters Max Löwenstein, (Viehhändler, geboren 10.11.1874 in Tübingen; gestorben 05.06.1944 Theresienstadt) in Palästina. Briefe ihrer Schwiegereltern, die bis 1942 in Tübingen lebten. Leben nach Kriegsende in Israel. 1956 Übersiedlung ihrer Schwägerin Elfriede Cohen (geboren 25.06.1911 in Tübingen, geborene Löwenstein) in die USA. 1952 Bau des Wohnhauses in Givatayim. Aussagen ihres Ehemannes: "für ihren Ehemann war Tübingen sein Leben... sein Leitspruch: Spare, spare nach Tübingen fahre". Unterschiedliche Auffassung mit ihrem Ehemann über eine zeitliche Übersiedlung nach Tübingen. "Ich fahre als Touristin nach Deutschland, aber leben will ich nicht mehr in Deutschland". 1978 Erkrankung und Tod ihres Ehemannes in Tübingen.
0'12
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
Zur Nutzung der audiovisuellen Unterlagen bitte in Verbindungsetzen mit: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. , info@geschichtswerkstatt-tuebingen.de, Dr. Martin Ulmer, 07071-763555 oder Tel. 0174-3046043
Baumgärtner, Ulrike; Historikerin
Löwenstein, Hilde; * 23. Dezember 1913 in Gersfeld/Rhön, geborene Selig
Tübingen TÜ; Geschichtswerkstatt
Tübingen TÜ; Juden
Tübingen TÜ; Judenverfolgung
Juden
Nationalsozialismus; Judenverfolgung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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